Nachgeholte Feierlichkeiten und prominenter Besuch auf der BUGA Erfurt
Die Bundesgartenschau (BUGA) Erfurt 2021 holte mit einem Sommerfest und einem vielfältigen Bühnenprogramm die pandemiebedingt ausgefallene Eröffnungsfeier nach. Auf der Sparkassenbühne im Festungsgraben des Petersbergs würdigten Ministerpräsident Bodo Ramelow, Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau sowie Vorsitzender der DBG Gesellschafterversammlung, die Erfolge der BUGA.
Besonders hervorgehoben wurden das Engagement der gärtnerischen Betriebe, der Zugewinn großer Parkflächen – einschließlich des eintrittsfreien Nordparks – und der durch die BUGA für Generationen geschaffene Freizeitwert für die Bürger. Die Veranstaltung zeigte einen regen Besucherstrom auf dem Plateau und an der Festung, was die positive Wiederentdeckung des Petersbergs durch die Erfurter Bürger unterstreicht. Der Petersberg wird zukünftig als touristische Attraktion Erfurts weiter an Bedeutung gewinnen.
Bundespräsident Steinmeier besucht die BUGA
Im Anschluss an das Sommerfest besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bundesgartenschau 2021 und holte damit seinen ursprünglich zur Eröffnung geplanten Besuch nach. Er zeigte sich beeindruckt von der Ausstellung „Gartenparadiese-Paradiesgärten“ in der Peterskirche.
In einer kurzen Ansprache äußerte sich Steinmeier zufrieden darüber, dass die BUGA in Erfurt auch während der Corona-Pandemie für Besucher öffnen konnte. Er bezeichnete Bundesgartenschauen als das „Olympia der Gärtner“ und betonte, dass dieses „Olympia mit Zuschauern stattfinden darf“ – eine Anspielung auf die Olympischen Spiele in Tokio, die ohne Publikum ausgetragen werden mussten. Beim Rundgang im Egapark wurde Bundespräsident Steinmeier von den BUGA-Gästen mit Applaus und Rufen empfangen. Am Samstag verzeichnete die BUGA 17.000 Besucher, die eine gelöste Volksfeststimmung erlebten.

