Branchenverbände

Sommerwetter prägt FGL-Mitgliederversammlung in Berlin-Steglitz

Die FGL-Mitgliederversammlung in Berlin-Steglitz befasste sich mit Ehrungen, Weiterbildung und aktuellen Herausforderungen. Themen wie Wassermanagement und Dieselfahrverbote prägten die Diskussionen der Teilnehmer.

Ehrungen und Weiterbildung im Fokus

Unter den geladenen Gästen befanden sich Konstantin Fehmer, Patrick Gomolla und Marcel Scharf. Patrick Gomolla und Marcel Scharf wurden als erste Absolventen des dualen Studiengangs Landschaftsbau und Grünflächenmanagement der Beuth Hochschule Berlin geehrt. Der FGL-Vorsitzende überreichte ihnen jeweils ein Fachbuch sowie einen Bildungsgutschein für eine Weiterbildung an der LAGF Großbeeren.

Sonja Büchholz präsentierte das Weiterbildungsprogramm für das kommende Jahr. Ab 2019 wird die Einrichtung unter dem neuen Namen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau und Arboristik e.V. (LVGA) firmieren. Martin Erdmann, Vorstandssprecher, und Lene-Anne Sommer, studentische Mitarbeiterin des FGL, berichteten über den erfolgreichen Abschluss des Firmengartenwettbewerbs 2018 und dessen Abschlussveranstaltung.

Wassermanagement und Dieselfahrverbote als Herausforderungen

Ein zentrales Thema der abschließenden Diskussion war das Wetter des Jahres 2018, insbesondere der trockenste Sommer seit 1911. Vorstandsmitglied Gundula Fehmer und FGL-Hauptgeschäftsführer Oliver Hoch luden die anwesenden Unternehmer ein, ihre Erfahrungen einzubringen. Im zweiten Teil der Veranstaltung stand das Thema Wassermanagement im Fokus.

Grit Diesing und Diane Krüger von der neu gegründeten Berliner Regenwasseragentur stellten in ihrem Vortrag die Frage in den Mittelpunkt, wie eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung als Bestandteil einer zukunftsfähigen und klimaangepassten Stadt gefördert werden kann. Sie betonten, dass die Umsetzbarkeit solcher Maßnahmen und die Möglichkeiten im Regenwassermanagement in Zusammenarbeit mit der GaLaBau-Branche als Netzwerkpartner zu erarbeiten sind. Anschließend sprach Martin Lutz von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz über die erwarteten Dieselfahrverbote in der Hauptstadt, konnte dabei jedoch die Sorgen der Unternehmer nicht vollständig zerstreuen.

Diese Themen boten den Teilnehmern ausreichend Diskussionsstoff für das anschließende Abendessen, das den Abschluss der Versammlung bildete.

30.11.2018

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