Vielfältige Konzepte und erprobte Dauerhaftigkeit der Mischpflanzungen
Die Konzepte reichen von „Blütenchill“ bis „Tanz der Gräser“ und umfassen unterschiedliche Kombinationen. Ihre Dauerhaftigkeit wurde in langjährigen Versuchen von Versuchseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz getestet.
Eine typische Mischung besteht aus 15 bis 30 verschiedenen Arten. Der Aufbau gliedert sich in:
- ca. 50 % Bodendeckstauden (niedrige Stauden)
- ca. 30 bis 40 % Begleitstauden (halbhohe Stauden)
- 5 bis 15 % Gerüstbildner (hohe Stauden)
- 5 % Füllpflanzen (kurzlebige Arten)
- zusätzlich Blumenzwiebeln und Knollen für den Frühjahrsaspekt
Diese Kombinationen eignen sich für Flächen ab etwa 20 m² und ermöglichen wechselnde Pflanzenbilder vom Frühjahr bis zum Herbst. Die Mischungen sind für unterschiedliche Standorte konzipiert.
Vorteile für öffentliche und private Bereiche durch Staudenmischpflanzungen
Private Gärten, öffentliche Anlagen und auch Gewerbeflächen erhalten markante Prägungen durch die jahreszeitlich wechselnden Blütenaspekte. Die Attraktivität des Wohnumfeldes wird gesteigert und somit auch der Wert der Immobilien. Viele Städte und Gemeinden vermitteln uns sehr positive Erfahrungen in der Verwendung der Mischpflanzungen und in der Wertschätzung durch die Bürger.
Dies fasst Cassian Schmidt, Leiter des Arbeitskreises Pflanzenverwendung im Bund deutscher Staudengärtner (BdS), zusammen. Der Arbeitskreis hat weitere Mischungen entwickelt, von denen einige sich noch in der Erprobungsphase befinden. Zukünftig sind zusätzliche Konzepte für Schattenflächen geplant, um die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern.
Detaillierte Beschreibungen der Mischungen, Kontaktpersonen sowie eine Liste der Staudengärtnereien, die die Mischungen quadratmeterweise anbieten, sind online verfügbar. Dort finden sich auch Informationen zur Anlage und Pflege.
