Be- und Entwässerung

Starkregenvorsorge: DWA bietet Informationsmaterial für Kommunen und Hauseigentümer

Die DWA hat im Auftrag des BMU „Sprechende Poster“ zur Starkregenvorsorge entwickelt. Diese informieren mittels QR-Codes über Maßnahmen für Kommunen und Hauseigentümer. Das Material richtet sich an Fachleute und Bürger, um Wissen zu vermitteln und die Anpassung an den Klimawandel zu fördern.

Interaktive Wissensvermittlung mittels QR-Codes zur Starkregenvorsorge

Die Poster sind mit QR-Codes ausgestattet, die Zugang zu insgesamt 38 Kurzfilmen bieten. Diese Filme vermitteln komprimiertes Wissen und Erfahrungen und umfassen eine Gesamtspielzeit von 2,5 Stunden. Das Material richtet sich sowohl an Fachleute als auch an Bürgerinnen und Bürger.

Zwei der Poster behandeln die Themen Planung, einschließlich Datenbearbeitung, computergestützter Simulation und Risikobewertung, sowie die Entwicklung kommunaler Maßnahmen zur Starkregenvorsorge. Ein drittes Plakat ist speziell für Hausbesitzer konzipiert. Es enthält Hinweise zum technischen Objektschutz und zu Möglichkeiten der finanziellen Absicherung durch spezielle Versicherungen. Die anderen Plakate vermitteln grundlegende Informationen, geben einen Überblick über die wasserresiliente Stadtplanung und verweisen auf technische Regeln.

Einsatzbereiche und Zusatzqualifikation für Fachplaner

Die Poster sind für die interne Fortbildung in Kommunalverwaltungen und Planungsbüros sowie zur Präsentation in Foyers öffentlicher Gebäude vorgesehen. Sie wurden als Schulungsmaterial für den DWA-Kurs „Fachplaner Starkregenvorsorge“ entwickelt, um die fachliche Vernetzung und den interdisziplinären Ansatz in der Starkregenvorsorge innerhalb von Kommunalverwaltungen zu fördern.

Die Poster können bei der DWA erworben werden und kosten 7,50 Euro pro Stück (zzgl. Versand). Ergänzt wird das Angebot durch einen Flyer, der sich an die Bevölkerung richtet und dieselben QR-Codes enthält. Dieser Flyer kostet 27 Cent pro Stück.

Interessenten an der Zusatzqualifikation „Fachplaner Starkregenvorsorge“ können sich an Ann-Kathrin Bräunig wenden.

16.01.2019

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