Allgemeines, Naturschutz

Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ wirbt für naturverträgliche Landwirtschaft

Das Bundesumweltministerium startet die Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“, um für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der EU-Agrarförderung zu werben. Humorvolle Bauernregeln sollen dabei helfen, die Botschaft bundesweit zu verbreiten und die öffentliche Konsultation der EU zu begleiten.

Bundesumweltministerium startet Initiative für nachhaltige Agrarpolitik

Das Bundesumweltministerium hat die Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ gestartet. Anlass ist die öffentliche Konsultation der Europäischen Union zur künftigen Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik. Die Kampagne nutzt humorvolle Bauernregeln, um für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der EU-Agrarförderung zu werben.

Die neuen Bauernregeln, wie „Gibt's nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur“ oder „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“, werden bundesweit verbreitet. Dies geschieht über Plakate in mehr als 70 deutschen Städten, Ansichtskarten, soziale Medien und eine spezielle Kampagnen-Website.

„Wir wissen, dass die intensive Landwirtschaft die Belastungsgrenzen von Böden und Natur viel zu oft überschreitet. Das wollen die meisten Bürgerinnen und Bürger nicht. Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie naturverträglich ist und Artenvielfalt, Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen mit berücksichtigt. Wir setzen uns deshalb vehement dafür ein, die EU-Agrarförderung umzubauen. In Zukunft sollen Landwirte stärker für öffentliche Leistungen wie den Naturschutz bezahlt werden.“

Die Kampagnen-Website bietet Bürgern Hintergrundinformationen zu Themen wie Biodiversität und Landwirtschaft sowie den Zusammenhang zwischen Düngung und sauberem Grundwasser. Zudem verweist die Website auf weitere Initiativen des Bundesumweltministeriums.

03.02.2017

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