Erfolgreicher Start ins Jahr 2023
Die Hartsteinwerke Sooneck GmbH in Trechtingshausen bei Bingen ist mit einer stabilen Auftragslage in das Jahr 2023 gestartet. Das Unternehmen blickt nach eigenen Angaben zuversichtlich auf das kommende Geschäftsjahr.
Als ein wesentlicher Umsatzträger hat sich der Rheinstein-Ton etabliert. Dieses Ton-Schluff-Feinsand-Gemisch, das zuvor als „Filterkuchen“ bekannt war, stammt aus dem Gestein des Rheinischen Schiefergebirges. Es eignet sich für die Herstellung von Dach- und Mauerwerkziegeln sowie Fassaden- und Pflasterklinkern.
Hohe Qualität und ein äußerst marktgerechter Preis.
Die Nachfrage erstreckt sich jedoch nicht nur auf den Rheinstein-Ton, sondern umfasst nahezu die gesamte Produktpalette. Der im Steinbruch gewonnene Quarzit dient als Material für verschiedene bauliche Anwendungen, darunter der Beton-, Wasser-, Straßen- und GaLaBau sowie die keramische Industrie.
Investitionen in den Maschinenpark
Im vergangenen Jahr wurden mehrere neue Maschinen in Betrieb genommen, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Dazu gehören ein Hydraulikbagger vom Typ Cat 374 und ein Muldenkipper des Typs 775 G. Beide Geräte stammen von Caterpillar und werden der sogenannten „Next Generation“ von Erdbewegungsmaschinen und Baufahrzeugen zugerechnet.
Diese neue Maschinengeneration zeichnet sich durch eine höhere Produktionsleistung, längere Lebensdauer, aktuelle Digitalisierung, verbesserte Sicherheit und niedrigere Wartungskosten aus. Zudem wird ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen angestrebt.
Die neuen Modelle stellen beim Energie- und Emissionsmanagement die Spitze der Technik dar, so dass wir unseren Beitrag zur Erhaltung unseres Planeten leisten.
Für das laufende Jahr sind weitere Maschineninbetriebnahmen geplant. Bis Ende 2023 soll der Steinbruch in Trechtingshausen über einen der modernsten Maschinenparks im europäischen Vergleich verfügen.
Synergien und Logistik
Die Hartsteinwerke Sooneck haben 2022 die Synergien mit der de Beijer Group, zu der sie gehören, ausgebaut. Seit letztem Jahr wird Gestein aus Trechtingshausen auf einem Umschlagplatz für Rohstoffe in Duisburg, der ebenfalls zur Gruppe gehört, vorgehalten. Dies ermöglicht eine schnellere Bereitstellung der Ware für Bestellungen aus dem Ruhrgebiet. Das Rhein-Main-Gebiet wird weiterhin direkt aus dem Steinbruch beliefert.
Für Großaufträge aus anderen Teilen Deutschlands und dem Ausland betreiben die Hartsteinwerke Sooneck eine eigene Schiffsbeladungsanlage, die über Förderbänder an den Steinbruch angebunden ist. Die Kombination aus eigenem Abbau und eigener Logistik wird als wesentlicher Wettbewerbsvorteil des mittelständischen Unternehmens mit rund 75 Mitarbeitenden betrachtet.
Die de Beijer Group legt Wert auf langfristige Kundenbeziehungen und bietet eine umfassende Betreuung von der Beratung bis zur pünktlichen Lieferung. Das Unternehmen trägt das Nachhaltigkeitssiegel „NL Greenlabel“.
