Einblicke in private Gartenparadiese
Im Rheinland wird die Tradition der „Offenen Gartenpforte“ fortgesetzt. An mehreren Wochenenden im Mai, Juni und Juli 2010 laden Gartenbesitzer dazu ein, ihre privaten Gärten zu besichtigen. Diese Initiative ermöglicht es Gartenliebhabern, einen Blick hinter Hecken und Zäune zu werfen, die sonst verborgen bleiben.
Die Idee der Offenen Gartenpforte, ursprünglich aus England stammend, hat sich in ganz Europa etabliert. Im Rheinland wurde sie erstmals im Rahmen der EUROGA 2002plus umgesetzt. Rund 180 Gartenbesitzer präsentieren ihre Themengärten, Staudenparadiese oder strukturierten Reihenhausgärten.
Planung des Gartenbesuchs
Da die teilnehmenden Gärten jährlich wechseln, bietet sich jedes Jahr die Möglichkeit, neue private Anlagen zu entdecken. Zur Planung der Besuche dient eine Broschüre, die von der Stiftung Schloss Dyck herausgegeben wird. Diese Broschüre enthält Informationen zu allen teilnehmenden Gärten, einschließlich ihrer Charakteristika, Größe, Öffnungszeiten und Lage.
Interessierte erhalten die Broschüre in den Rathäusern und Gartenämtern der Region, im Bürgerservicecenter des Rhein-Kreises Neuss oder direkt bei der Stiftung Schloss Dyck. Für den Versand durch die Stiftung Schloss Dyck ist ein frankierter Rückumschlag (90 Cent) erforderlich. Alternativ sind alle Gärten, teilweise mit Fotos, auch im Internet einsehbar.
Die Aktion „Offene Gartenpforte“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Schloss Dyck, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur, der rheinischen Gartenbauverbände und der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur in Kooperation mit kommunalen Gartenämtern.
Termine und Kooperationspartner
Die Termine für die Offene Gartenpforte 2010 sind der 15./16. Mai, 12./13. Juni und 10./11. Juli.
Zu den Kooperationspartnern gehören die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL), der Landesverband Rheinland der Gartenfreunde e.V. Düsseldorf, die Gesellschaft der Staudenfreunde Düsseldorf sowie die Kreisverwaltungen Mettmann und Neuss und die Stadtverwaltungen Düsseldorf, Krefeld, Viersen und Mönchengladbach.
