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STIHL entwickelt Zukunftstechnologie und wächst zweistellig

STIHL wächst bei Umsatz und Beschäftigung deutlich und investiert zugleich in Akku-Technik, vernetzte Produkte und neue Benzin-Innovationen. Vor allem Profianwender profitieren von neuen Lösungen für Flächenpflege, Bau und Handwerk.

Akku-Systeme, Digitalisierung und neue Benzintechnik treiben den Wachstumskurs an

Die STIHL Unternehmensgruppe hat ihren Umsatz von Januar bis August um 11,9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro gesteigert. Ohne Wechselkurseffekte hätte das Wachstum 10,7 Prozent betragen. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Akku-Produkten, zugleich legte auch das klassische Benzin-Segment zweistellig zu.

Mit diesem zweistelligen Plus beschleunigen wir unseren Wachstumskurs. Besonders bei den Akku-Produkten haben wir eine überproportional starke Absatzsteigerung erzielt

Der Hersteller setzt damit seinen Expansionskurs fort und investiert parallel in neue Technologien. Im Fokus stehen Akku-Technologie, Connected Products und neue Lösungen für Benzin-Maschinen. Für Profianwender in Garten- & Landschaftsbau, Bau und Handwerk zeigt sich damit, dass STIHL sowohl bei emissionsarmen Systemen als auch bei leistungsstarken Verbrennern weiter auf Innovation setzt.

Starke Nachfrage in wichtigen Märkten

Wachstumstreiber in den ersten acht Monaten waren vor allem die USA und Westeuropa. Dort stieg die Nachfrage nach Akku-Produkten sowohl bei privaten Anwendern als auch im professionellen Einsatz besonders stark. Im Akku-Segment verzeichnete das Unternehmen ein Absatzwachstum im dreistelligen Bereich.

Doch auch im Benzin-Geschäft sind wir weiterhin stark. Hier verzeichnen wir ein zweistelliges prozentuales Absatzwachstum.

Auch andere Regionen entwickelten sich positiv. Der russische Markt stabilisierte sich und der Absatz stieg deutlich an. In Asien erreichte STIHL ebenfalls eine spürbare Umsatzsteigerung. Weltweit gewann die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben zusätzliche Marktanteile hinzu.

Mehr Beschäftigte und zusätzliche Stellen im Stammhaus

Das Umsatzwachstum führte auch zu einem Ausbau der Beschäftigung. Weltweit stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 3,6 Prozent auf 15.222. Das deutsche Stammhaus, die ANDREAS STIHL AG & Co. KG, erzielte ein Umsatzplus von 13,4 Prozent auf 760,56 Millionen Euro.

Der Personalstand im Stammhaus erhöhte sich um 7,8 Prozent auf 4.583 Beschäftigte. Aufgrund des anhaltenden Wachstums wurden bereits 81 befristet Beschäftigte in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen. Hinzu kommen rund 170 offene Stellen, vor allem in den Bereichen Akku, Elektronik, IT und Connected Products.

Wir rechnen damit, dass im Zuge der Digitalisierung und Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle unser Bedarf an Fachkräften steigen wird

Digitalisierung und vernetzte Produkte gewinnen an Bedeutung

STIHL baut seine Organisation gezielt für die Digitalisierung um. Dafür wurde ein neuer Bereich Digitalisierung geschaffen, die Entwicklung ausgebaut und im Produktmanagement zusätzliche Positionen für „Smart Solutions“ eingerichtet. Ziel ist es, Produkte und Dienstleistungen mit konkretem Mehrwert für Anwender zu entwickeln.

Ein Beispiel dafür ist das VIKING iMow TeaM. Das vernetzte Schwarmkonzept verbindet bis zu zehn Robotermäher des Typs MI 632 M über eine App und ein Cloudsystem. Damit lassen sich große Rasenflächen wie Fußballfelder, Golfplätze, Parks oder Freibäder parallel bearbeiten.

Bei Regen oder niedrigem Akkustand fahren die Geräte selbstständig zur Dockingstation zurück. Gerade für professionelle Anwender in der Flächenpflege und Kommunaltechnik eröffnet das neue Möglichkeiten für effizientere Arbeitsabläufe.

Markenwechsel von VIKING zu STIHL läuft schrittweise an

Ab 2019 soll das gesamte Produktsortiment von VIKING unter der Marke STIHL vertrieben werden. Der Wechsel erfolgt schrittweise. Den Anfang macht bereits zur Saison 2018 das Akku-Rasenmäher-Programm von VIKING, das künftig komplett unter der Marke STIHL angeboten wird.

Wichtig für Anwender ist dabei die Systemkompatibilität. Die Akkus der Rasenmäher lassen sich mit den Produkten der STIHL AkkuSysteme COMPACT und PRO nutzen. Das Unternehmen erwartet durch den Markenwechsel zusätzliche Impulse für das Wachstum im Akku-Bereich.

Neue Produkte für Profis und Privatanwender

Mit dem STIHL TS 440 bringt das Unternehmen den weltweit ersten Benzin-Trennschleifer mit eingebauter QuickStop-Trennscheibenbremse auf den Markt. Bei einem ausreichend starken Rückschlag stoppt die Trennscheibe sensorgesteuert innerhalb eines Sekundenbruchteils. Das erhöht die Sicherheit bei anspruchsvollen Trennarbeiten.

Darüber hinaus arbeitet STIHL an der weltweit ersten serienreifen Benzin-Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Kraftstoffeinspritzung. Die sensorische Kraftstoffdosierung kommt ohne Vergaser aus. Die neue Technik soll hohe Leistung, geringes Gewicht, einfache Bedienung und Servicefreundlichkeit verbinden.

Wir arbeiten gegenwärtig an der weltweit ersten Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Kraftstoffeinspritzung

Weitere Neuheiten sind die Rettungssäge STIHL MS 462 C-M R, erste Akku-Rasenmäher unter der Marke STIHL sowie der Nass- und Trockensauger STIHL SE 133 ME für Bau- und Handwerksbetriebe. Der Standort Langkampfen in Österreich bleibt dabei Kompetenzzentrum für bodengeführte Gartengeräte und wird weiter ausgebaut.

Für den Garten- & Landschaftsbau zeigt sich damit ein klarer Kurs: STIHL investiert in leistungsfähige Technik, vernetzte Anwendungen und den Ausbau seiner Produktions- und Entwicklungsstrukturen. Das Unternehmen will seine Technologieführerschaft in mehreren Produktwelten gleichzeitig ausbauen.

19.09.2017

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