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Preisanstieg bei Gartenausstattung: Bis zu 51 Prozent höhere Kosten im Sommer 2022

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass die Preise für Gartenausstattung zwischen 2019 und 2022 erheblich gestiegen sind. Verbraucher müssen mit Preisanstiegen von bis zu 51 Prozent rechnen, besonders betroffen sind Kohlegrills und Gartenmöbel.

Deutliche Preissteigerungen bei Gartenprodukten

Eine aktuelle Analyse des Online-Preisvergleichs guenstiger.de zeigt, dass die Preise für Gartenausstattung zwischen 2019 und 2022 erheblich gestiegen sind. Die Untersuchung umfasste mehrere Tausend Gartenprodukte und ergab Preisanstiege von bis zu 51 Prozent.

Besonders betroffen sind Kohlegrills, deren Preise im bisherigen Jahresschnitt 2022 um 51 Prozent über dem Niveau von 2019 liegen. Auch Gartenmöbel verzeichneten einen deutlichen Preisanstieg von 44 Prozent im Jahresdurchschnitt von 2019 auf 2022. Für Rasenmäher und Pflanzzubehör müssen Verbraucher im Jahr 2022 jeweils 30 Prozent mehr investieren als noch 2019.

Die Preisexperten gehen davon aus, dass die Jahresdurchschnittspreise für Gartenausstattung in den Sommermonaten aufgrund der saisonal steigenden Nachfrage weiter anziehen werden.

Produkte aus dem Bereich Spielplatz sind ebenfalls von höheren Preissteigerungen betroffen, mit einem Anstieg von 25 Prozent im durchschnittlichen Jahrespreis von 2019 auf 2022. Bei Gartenwerkzeug stiegen die Preise im Jahr 2022 bislang um durchschnittlich 20 Prozent im Vergleich zu 2019. Sonnenschirme verteuerten sich um 18 Prozent.

Weniger stark ausgeprägt ist der Preisanstieg bei Gasgrills und Hochbeeten. Gasgrills kosten im aktuellen Jahresdurchschnitt 14 Prozent mehr als 2019, Hochbeete 13 Prozent mehr. Die geringste Preiserhöhung wurde bei Swimmingpools festgestellt, deren momentaner Jahresdurchschnittspreis lediglich 2 Prozent über dem von 2019 liegt.

Ein wesentlicher Faktor für die steigenden Preise ist die erhöhte Nachfrage. Die Gesamtnachfrage in der Kategorie Garten war im Jahr 2022 fast dreimal so hoch (188 Prozent) wie im gleichen Zeitraum 2019. Zusätzlich beeinflussen Produktengpässe durch Lieferschwierigkeiten, ein Mangel an Rohstoffen und höhere Transportkosten die Preisgestaltung.

05.05.2022

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