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Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe im Januar 2021

Das Bauhauptgewerbe erlebte im Januar 2021 einen deutlichen Umsatzrückgang von 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, beeinflusst durch Vorzieheffekte der Mehrwertsteuersenkung und weniger Arbeitstage. Trotzdem stieg die Zahl der Beschäftigten leicht an.

Ursachen und Auswirkungen des Umsatzrückgangs im Bausektor

Das Bauhauptgewerbe verzeichnete im Januar 2021 einen Umsatzrückgang von 15,6 Prozent im Vergleich zum Januar 2020. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten in diesem Sektor um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der deutliche Umsatzrückgang ist teilweise auf sogenannte Vorzieheffekte zurückzuführen. Diese entstanden durch das Auslaufen der befristeten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020. Ein Indiz hierfür ist der außergewöhnlich hohe Umsatz im Dezember 2020, der 18,0 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats lag.

Ein weiterer Faktor für die geringeren Umsätze im Januar 2021 war die reduzierte Anzahl an Arbeitstagen. Den Baufirmen standen in diesem Monat zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung als im Januar 2020.

Innerhalb der umsatzstärksten Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Die geringsten Umsatzeinbußen verzeichneten die Bereiche „Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten“, zu denen beispielsweise Betonarbeiten zählen, mit einem Rückgang von 7,8 Prozent. Der „Leitungstiefbau und Kläranlagenbau“ wies einen Umsatzverlust von 9,0 Prozent auf.

Die größten Umsatzverluste im Vergleich zum Januar 2020 musste hingegen die Dachdeckerei hinnehmen, die einen Rückgang von 25,1 Prozent verzeichnete.

09.04.2021

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