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Umsatzentwicklung im Bauhauptgewerbe im Mai 2020: Leichter Rückgang bei hoher Basis

Das Bauhauptgewerbe verzeichnete im Mai 2020 einen Umsatzrückgang von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie vorläufige Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes zeigen. Trotzdem bleibt das Umsatzniveau hoch, was die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sektor noch unklar erscheinen lässt.

Details zur Umsatzentwicklung und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe

Im Mai 2020 verzeichnete das Bauhauptgewerbe einen Umsatzrückgang von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Trotz dieses Rückgangs bleibt das Umsatzniveau weiterhin hoch, was darauf hindeutet, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung in diesem Sektor noch nicht eindeutig zu beurteilen sind.

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe stieg im Mai 2020 um 0,7 Prozent gegenüber dem Mai 2019. Betrachtet man die ersten fünf Monate des Jahres 2020, so erhöhte sich der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten wuchs in diesem Zeitraum um 1,7 Prozent.

Eine detailliertere Betrachtung der einzelnen Bereiche zeigt, dass die Umsätze im Hochbau im Mai 2020 um 4,0 Prozent sanken, während der Tiefbau einen Rückgang von 1,4 Prozent verzeichnete. Innerhalb der umsatzstärksten Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes gab es unterschiedliche Entwicklungen.

Der Leitungstiefbau und Kläranlagenbau verzeichnete mit einem Plus von 6,4 Prozent den stärksten Umsatzanstieg. Demgegenüber stand der größte Umsatzrückgang im Gewerk "Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt", zu dem beispielsweise der Gerüstbau gehört, mit einem Minus von 6,5 Prozent.

10.08.2020

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