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Umsatz im Bauhauptgewerbe steigt im Mai um 3,4 Prozent

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe lag im Mai 2021 um 3,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg weiter an.

Beschäftigtenzahl im Bauhauptgewerbe ebenfalls weiter gestiegen

Das Bauhauptgewerbe in Deutschland hat im Mai 2021 ein Umsatzplus verzeichnet. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz um 3,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch die Zahl der Beschäftigten entwickelte sich positiv und stieg im gleichen Zeitraum um 2,2 Prozent.

Damit setzte sich im Frühjahr eine stabile Entwicklung in der Branche fort. Besonders einzelne Gewerke innerhalb des Bauhauptgewerbes konnten deutliche Zuwächse erzielen.

Rückgang im bisherigen Jahresverlauf

Trotz des positiven Monatswerts liegt die Gesamtentwicklung im Jahr 2021 bislang unter dem Vorjahresniveau. In den ersten fünf Monaten des Jahres sank der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt um 3,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2020.

Gleichzeitig nahm die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr weiter zu. Von Januar bis Mai 2021 lag sie um 1,7 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Starke Zuwächse in einzelnen Gewerken

Innerhalb der umsatzstärksten Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes entwickelten sich die einzelnen Bereiche unterschiedlich. Besonders deutlich stiegen die Umsätze in der Zimmerei sowie bei sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten.

  • Zimmerei: +17,9 Prozent Umsatz gegenüber Mai 2020
  • Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten (z. B. Betonarbeiten): +12,5 Prozent
  • Sonstiger Tiefbau (z. B. Wasserbau): −4,4 Prozent

Während einige Gewerke von einer starken Nachfrage profitierten, verzeichneten andere Bereiche weiterhin Rückgänge. Insgesamt zeigt sich das Bauhauptgewerbe jedoch weiterhin beschäftigungsstark und mit stabiler Auftragslage.

10.08.2021

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