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Bodensanierung in Nürnberg: Grünflächen und Kita-Plätze entstehen

In Nürnberg wird ein ehemaliges Gewerbeareal saniert, um neue Grünflächen und eine Kindertagesstätte zu schaffen. Das Projekt wird mit über 600.000 Euro gefördert und soll die Lebensqualität in der Südstadt verbessern.

Förderung und Umfang der Sanierung

Für die Bodensanierung des Areals erhält die Stadt Nürnberg über 600.000 Euro. Dr. Markus Söder, Umweltminister, betonte bei der Übergabe des Förderbescheids die positiven Auswirkungen des Projekts:

Menschen und Umwelt in der Südstadt profitieren, die Lebensqualität steigt.

Die Sanierungsarbeiten umfassen den Abriss von Gebäuderesten, das Ausheben des Bodens sowie dessen Verwertung oder Entsorgung. Die Maßnahmen sollen voraussichtlich bis zum Frühjahr 2011 abgeschlossen sein.

Flächenrecycling als Zukunftsaufgabe

Söder hob die Bedeutung des Flächenrecyclings hervor:

Flächenrecycling ist Zukunftsaufgabe.

Es sei wichtig, innerstädtische Baulücken, Brachflächen und Leerstände verstärkt zu nutzen, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Das Umweltministerium stellt hierfür Fördermittel bereit: 9,4 Millionen Euro stammen aus dem Konjunkturpaket II und weitere 6,5 Millionen Euro von der Europäischen Union für den Zeitraum 2007 bis 2013. Insgesamt werden damit bayernweit über 25 Millionen Euro in verschiedene Maßnahmen investiert.

Dr. Roland Fleck, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, unterstrich die Bedeutung der Fördermittel für das Projekt:

Die Fördergelder sind der entscheidende Impuls, der die Stadt Nürnberg dem lang gehegten Ziel einer Neunutzung des Areals näherbringt.

Trotz angespannter Haushaltslage kann das Projekt nun realisiert werden. Es ist Teil des „Maßnahmenpakets Südstadt“ und soll das Wohnumfeld der Bewohner nachhaltig verbessern.

Hintergrund der Verunreinigung des Areals

Das städtische Areal „Untere Mentergasse“, das sich unweit des Nürnberger Hauptbahnhofs befindet, lag seit 1995 größtenteils brach. Die gewerbliche Nutzung, die bis ins Jahr 1879 zurückreicht, sowie Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg trugen zur Verunreinigung des Geländes bei.

27.12.2010

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