Auszeichnung würdigt Forschung zu Fernerkundung und Umweltmodellierung
Die Umweltwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Koch gehört zu den Preisträgerinnen des Innovationswettbewerbs „Übermorgenmacher“. Die Jury unter Leitung von Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg, wählte aus mehr als 500 eingereichten Konzepten insgesamt 60 Projekte aus. Jede ausgewählte Initiative wird mit 1.000 Euro gefördert.
Zusätzlich nominiert der SWR fünf Kandidatinnen und Kandidaten für den Publikumspreis. Die Bekanntgabe des finalen Preisträgers erfolgt im Rahmen einer 90-minütigen Fernsehsendung am 27. April 2012. Die offizielle Preisverleihung findet am selben Tag in Stuttgart durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann statt.
Forschungsschwerpunkte in Fernerkundung und Umweltmodellierung
Barbara Koch studierte Forstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1982 bis 1994 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Landnutzungsplanung und Naturschutz der Technischen Universität München.
Anschließend wechselte sie an die Universität Freiburg, wo sie die Professur für Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme übernahm. Dort leitet sie die gleichnamige Abteilung mit den Forschungsschwerpunkten Fernerkundung, Geomatik und räumliche Umweltmodellierung.
Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis
Im Jahr 2005 gründete Koch zudem das Steinbeis-Forschungszentrum Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme. Ziel der Einrichtung ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen aus der universitären Forschung an Unternehmen und Anwender weiterzugeben.
Die Initiative „Übermorgenmacher“ würdigt Projekte aus Wissenschaft, Technik, Forschung, Medizin, Ökologie und Bildung. Im Mittelpunkt stehen Konzepte, die neue Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen entwickeln.