Detaillierte Entwicklung in den Güterbereichen
Im Bereich der Investitionsgüter stieg der Auftragsbestand um 2,7 %. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus Zuwächsen in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit +5,9 % sowie im Maschinenbau mit +3,9 %. Demgegenüber sank der Auftragsbestand im Bereich der Konsumgüter um 0,5 % im Vergleich zum Vormonat.
Die Reichweite des Auftragsbestands erreichte im September 2021 ebenfalls einen neuen Höchstwert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015. Sie betrug im Verarbeitenden Gewerbe 7,4 Monate, nach 7,3 Monaten im August 2021. Für Hersteller von Investitionsgütern lag die Reichweite bei 10,5 Monaten (August: 10,2 Monate) und für Vorleistungsgüter bei 3,8 Monaten (August: 3,9 Monate).
Im Konsumgüterbereich betrug die Reichweite 3,2 Monate (August: 3,3 Monate). Die Reichweite gibt an, wie viele Monate Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren könnten, um die bestehenden Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus dem aktuellen Auftragsbestand und dem mittleren Umsatz der vergangenen zwölf Monate im jeweiligen Wirtschaftszweig berechnet.
