Auszeichnung für Umweltbildung und Erinnerungskultur
Die Stiftung würdigte das schnelle Handeln von Helga Garduhn und Marian Przybilla in einer Zeit des Umbruchs. Durch die Übernahme des ehemaligen Grenzturms schufen sie ein Domizil für die Umweltbildungsarbeit in Berlin. Seit 20 Jahren engagieren sie sich dafür, Kinder und Jugendliche für den Umwelt- und Naturschutz zu begeistern.
Der Naturschutzturm bietet jungen Menschen Gelegenheiten für Erfahrungen, die im städtischen Alltag selten sind. Gemeinsam mit Berliner Schülern pflanzten die Preisträger über 80.000 Bäume in der Umgebung des Turmes.
Neben der Umweltbildung trägt der Erhalt des Turmes auch zur Erinnerungskultur bei. Er macht die deutsche Teilung durch Veranstaltungen und Gespräche für junge Menschen nachvollziehbar. Helga Garduhn und Marian Przybilla vermitteln nicht nur Umweltwissen, sondern entzünden auch Begeisterung für diese Themen.
Bedeutung des Berliner Naturschutzpreises für die Stadt
Die Preisübergabe erfolgte durch die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer. Sie hob die Bedeutung der Auszeichnung hervor:
Dieser Preis ist wichtig für Berlin, weil mit ihm herausragendes bürgerschaftliches Engagement gewürdigt wird. Als Berlins größter Naturschutzpreis ehrt er Menschen, die sich um die Stadt verdient gemacht haben, die dazu beitragen, dass Berlin eine lebendige, eine grüne Metropole im Herzen Europas bleibt.
