Die Grüne Stadt

Weltkongress Gebäudegrün: Über 800 Teilnehmer aus 44 Ländern in Berlin

Der Weltkongress Gebäudegrün (WGIC 2017) in Berlin war mit 825 Teilnehmern aus 44 Ländern der größte seiner Art in Europa. Er bot umfassende Informationen zu Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung.

Fokus auf integrierte Gebäudebegrünung und neue Perspektiven

Ein zentraler Aspekt des Weltkongresses war die erstmalige Zusammenführung der drei Bereiche Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung. Dies ermöglichte den Teilnehmern, sich umfassend über alle Formen der Gebäudebegrünung zu informieren. Nach der Auftaktveranstaltung in der „Hall of Events“ konnten die Teilnehmer Vorträge zu verschiedenen Themenschwerpunkten besuchen.

Besonders gefragt war das Programm zur Innenraumbegrünung und Hydrokultur, das vom Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) organisiert wurde. Das Themenspektrum reichte hier von architektonischen Aspekten über Planungsunterlagen bis hin zu konkreten Projekten und Zukunftsaussichten der Innenraumbegrünung. Die Präsentation weltweiter Projekte verdeutlichte die Innovationskraft der Branche. Die fünf thematisch ausgerichteten Exkursionen zu Berliner Praxisobjekten waren mit rund 270 Teilnehmern vollständig ausgebucht.

Zukünftige Strategie und Vernetzung der Branche

Der Kongress umfasste fünf Themenschwerpunkte: Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Innenraumbegrünung, Gebäudebegrünung und Stadtgrün. Er zeigte, dass die Gebäudebegrünung in ihren verschiedenen Segmenten ein aktuelles Thema im Kontext des städtischen Grüns ist und viele Akteure mobilisiert.

Die FBB und ihre Partner werden ihre „Bundesweite Strategie Gebäudegrün“ fortsetzen. Die gewonnenen Erkenntnisse des Weltkongresses sollen in das für Ende des Jahres geplante Diskussionspapier 2.0 einfließen. Ein Kernpunkt dieser Strategie ist die Fortführung der verbandsübergreifenden Allianz Bauwerksbegrünung und der Dialog mit den beteiligten Verbänden und Organisationen. Dabei sollen auch neue Zielgruppen angesprochen werden.

06.07.2017

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