Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ geht in die sechste Runde

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Der Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ startet 2014 zum sechsten Mal. Kommunen und Regionen können sich mit ihren erfolgreichen Klimaschutzprojekten bewerben und ein Preisgeld von insgesamt 270.000 Euro gewinnen.

Details zum Wettbewerb und den Preisen

Der Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ wird 2014 zum sechsten Mal ausgetragen. Initiiert wird er vom Bundesumweltministerium (BMU) und dem Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

In diesem Jahr ist ein Preisgeld von insgesamt 270.000 Euro vorgesehen, wobei jedes ausgezeichnete Projekt 30.000 Euro erhält. Kommunen und Regionen, die bereits an früheren Wettbewerbsrunden teilgenommen haben, können sich erneut bewerben, auch wenn sie in den Vorjahren prämiert wurden. Das Preisgeld soll in Klimaschutzprojekte investiert werden. Die Preisverleihung dient somit nicht nur als Abschluss, sondern auch als Ansporn für die Fortführung, Optimierung und Initiierung neuer Aktivitäten.

Gesucht werden erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Klimaschutzprojekte in Kommunen und Regionen. Bewerbungen sind in drei Kategorien möglich. Die Kategorie 1 wurde thematisch neu ausgerichtet, während die Kategorien 2 und 3 nur geringfügige Änderungen erfahren haben.

Die Wettbewerbskategorien

Kategorie 1: Kommunaler Klimaschutz durch Kooperation

Diese Kategorie umfasst vorbildlich realisierte Klimaschutzprojekte, die auf formellen oder informellen Beteiligungsprozessen basieren oder das Ergebnis erfolgreicher Kooperationen mit verschiedenen Akteuren in der Kommune sind. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen, Verbände, Dienstleister, Bildungseinrichtungen, Bürgerinitiativen oder andere Kommunen. Gefragt sind konkrete Resultate wie Beratungsangebote, Mobilitätsvorhaben oder Bauprojekte.

Kategorie 2: Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement

Hier wird herausragendes Engagement im kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagement gewürdigt. Beispiele hierfür sind Energiecontrolling, klimafreundliche Beschaffung sowie die Sensibilisierung und Einbeziehung von Mitarbeitern mit dem Ziel der Reduzierung des Energieverbrauchs.

Kategorie 3: Kommunaler Klimaschutz zum Mitmachen

Diese Kategorie sucht nach erfolgreich umgesetzten Aktionen zur Ansprache und Motivation von Bürgern für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen oder Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Dazu zählen kommunale Kampagnen oder spezifische Angebote. Die gesuchten Klimaschutzprojekte sollen andere Kommunen und Regionen dazu anregen, neue Ideen auf ihre eigenen Situationen zu übertragen und umzusetzen. Die erfolgreiche Umsetzung des Projektes muss durch Daten und Fakten sowie die Darstellung der spezifischen Rahmenbedingungen vor Ort belegt werden.

Wenn möglich, soll eine Treibhausgasbilanzierung sowohl die bereits realisierten als auch die zukünftig zu erwartenden Minderungen aufzeigen. Die Jury setzt sich aus Vertretern des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zusammen. Die Jury wählt aus allen eingegangenen Bewerbungen aus. Pro Kategorie sollen drei Kommunen oder Regionen prämiert werden. Die Gewinner werden am ersten Veranstaltungstag der 7. Kommunalkonferenz öffentlich bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Die Konferenz findet am 25. und 26. September 2014 in Berlin statt. Alle Wettbewerbsteilnehmenden werden rechtzeitig vor der Veranstaltung über eine mögliche Auszeichnung informiert.

Bewerbung und Fristen

Ab dem 7. Januar stehen die Bewerbungsunterlagen online zum Download bereit. Zu jeder Kategorie gibt es einen speziellen Bewerbungsbogen mit weiteren Hinweisen. Für die Teilnahme mit mehreren Projekten ist jeweils eine separate Bewerbung erforderlich. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2014. Fragen zum Wettbewerb beantwortet das Team des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz unter Tel.: 0221/340 308-12 oder per E-Mail an kontakt@klimaschutz-in-kommunen.de.

Hintergrund: Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)

Das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) ist beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) angesiedelt und wurde im Auftrag sowie mit Förderung des Bundesumweltministeriums (BMU) eingerichtet. Das Projekt ist Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative, mit der das BMU seit 2008 zahlreiche Vorhaben initiiert und fördert, um Energie effizienter zu nutzen und Emissionen zu mindern. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2050 die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.

SK:KK berät Kommunen in allen Fragen des Klimaschutzes, informiert über Fördermöglichkeiten, führt Fachveranstaltungen durch und erstellt Publikationen. Mit dem Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ erhalten Kommunen und Regionen jährlich eine Plattform für ihre vorbildlichen und wirkungsvollen Klimaschutzprojekte.

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