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Deutscher Champignonanbau erreicht Rekordniveau

Der Champignonanbau in Deutschland hat im vergangenen Jahr mit 67.000 Tonnen ein Rekordniveau erreicht. Besonders hervorzuheben ist die Produktion für den Frischmarkt, die ebenfalls einen Höchstwert von 60.000 Tonnen verzeichnete. Dies unterstreicht eine deutliche Verschiebung der Verbraucherpräferenzen hin zu frischen Produkten. Auch Edelpilze zeigen eine positive Entwicklung.

Historischer Höchststand im deutschen Champignonanbau

Der Anbau von Champignons in Deutschland hat im vergangenen Jahr ein Rekordniveau erreicht. Insgesamt wurden 67.000 Tonnen der Speisepilze kultiviert, wie der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) bekannt gab. Diese Menge stellt den höchsten Wert dar, der jemals in Deutschland erzielt wurde.

Ein wesentlicher Trend in der Branche ist die steigende Nachfrage nach Frischeprodukten. Der Anteil der für den Frischmarkt produzierten Champignons hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Im vergangenen Jahr wurden 60.000 Tonnen Champignons für den Frischmarkt produziert, was ebenfalls einen Höchstwert darstellt.

„Mit 60.000 Tonnen für die Produktion für den Frischmarkt verzeichnen wir den höchsten Wert, den wir je hatten“, so Michael Schattenberg, Vorsitzender des BDC.

Im Gegensatz dazu sank die Produktionsmenge für Verarbeitungsware im selben Zeitraum auf 7.000 Tonnen. Diese Entwicklung unterstreicht die Verschiebung der Verbraucherpräferenzen hin zu frischen Produkten, ein Trend, der auch bei anderen Gemüsearten beobachtet wird.

„Damit zeigt sich die Tendenz zu frischen Produkten, die wir bei einigen anderen Gemüsearten auch verzeichnen“, erklärt BDC-Geschäftsführer Jochen Winkhoff.

Auch der Anbau von Edelpilzen, zu denen Sorten wie Austernseitlinge oder Shiitake zählen, verzeichnete eine positive Entwicklung. Im letzten Jahr wurden 2.800 Tonnen Edelpilze kultiviert, was einer Steigerung von 300 Tonnen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Michael Schattenberg sieht hier weiterhin großes Potenzial für die Zukunft des heimischen Anbaus.

03.05.2016

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