ARTree: Neue Dimensionen für Stadtgrün
Die Begrünung städtischer Gebiete steht oft vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen gewünschter Grünfläche und den räumlichen Gegebenheiten zu finden. Bäume können im Laufe der Zeit zu Problemen wie verschatteten Gebäuden, eingewachsenen Oberleitungen oder starkem Laubabwurf führen. Sträucher und Hecken bieten aufgrund ihrer begrenzten Wuchshöhe keine umfassende Alternative.
Das Unternehmen ARTree, gegründet von Boris Hohmann, bietet hierfür eine innovative Lösung. Der studierte Forstwissenschaftler hat sich zum Ziel gesetzt, Grünflächen in urbanen Umgebungen neu zu definieren. Sein Konzept konzentriert sich auf speziell entworfene Rankobjekte, die eine dritte Dimension in die Stadtbegrünung einführen.
Konzept und Anwendung
ARTree verfolgt zwei Hauptaufgabenfelder im Bereich des urbanen Grüns. Zum einen entwickelt das Unternehmen innovative Rankgerüste, die als bepflanzte Sichtschutzelemente in Grünanlagen oder auf Tiefgaragen eingesetzt werden können. Zum anderen versteht sich ARTree als Impulsgeber für die Platzierung großformatiger bewachsener Kunst im öffentlichen Raum.
Obwohl ich nach dem Studium viele Jahre in anderen Branchen tätig war, hat mich die Idee, Grün an eine feste Form zu binden, weiterhin fasziniert.
Boris Hohmann sieht ein erhebliches Potenzial für seine Produkte, insbesondere auch im Rahmen von Landes- und Bundesgartenschauen.
Präsentation auf der GaLaBau
Auf der GaLaBau, der Internationalen Leitmesse für Urbanes Grün und Freiräume, präsentierte ARTree ein 1,80 Meter hohes Modell eines Rankgitters in Segelform. Diese thematische Ausrichtung spiegelt die persönliche Verbundenheit des Gründers mit dem Segelsport wider.
ARTree war Teil des Gemeinschaftsstands für junge innovative Unternehmen, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert wird. Dieser Stand bietet Newcomern und Start-ups aus Deutschland eine Plattform. Auf der GaLaBau 2018 stellten sich dort in Halle 3 rund 15 Unternehmen vor.
