Sicherer Umgang mit Hochvolt-Systemen in der Landtechnik
Der Umgang mit Hochvolt-Systemen in neuartigen Motoren stellt Werkstätten vor Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Arbeitssicherheit. Gemäß DGUV Information 209-093 müssen Werkstätten, die mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen und Hochvolt-Systemen arbeiten, bestimmte Sicherheitsbestimmungen einhalten.
Werkstätten, die mit elektrisch angetriebenen, also Hochvolt-Fahrzeugen und -systemen, arbeiten, müssen laut DGUV Information 209-093 bestimmte Sicherheitsbestimmungen beachten. Dazu gehört, dass eine sogenannte Fachkundige Person Hochvolt vom Unternehmen beauftragt wird. Diese ist befähigt, Arbeiten in leitender, beaufsichtigender oder ausübender Funktion, an Hochvolt-Komponenten sicher und regelkonform durchzuführen. Aus diesem Grund haben wir eine Schulung mit einem hochwertigen Qualitäts-Standard entworfen, die speziell auf die Belange der LandBauTechnik ausgerichtet ist.
erläuterte Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer des LandBauTechnik Bundesverbands e.V.
Die Schulung vermittelt den Mitarbeitenden der Vertriebspartner und des Service das Wissen für den sicheren Umgang mit Elektroantrieben im Bereich von bis zu 100 Volt Wechselspannung (AC) oder bis zu 1.500 Volt Gleichspannung (DC).
Unser Team in der Forschung und Entwicklung bei Fendt arbeitet bereits an unterschiedlichen Alternativen zum Verbrennungsmotor. Mit unserem Fendt e100 V Vario haben wir den ersten serienreifen E-Traktor vorgestellt. In dieser Schulung lernen die Mitarbeitenden der Vertriebspartner und aus dem Service mit einem Elektroantrieb im Bereich von bis zu 100 Volt Wechselspannung (AC) oder bis zu 1.500 Volt Gleichspannung (DC) kompetent und sicher zu arbeiten. So können sich Landwirtinnen und Landwirte auf ihre Maschine und den passenden Service verlassen.
ergänzte Uwe Vögler, Manager Aftersales Training Western Europe von Fendt.
Auditierung und bundesweites Netzwerk für Hochvolt-Schulungen
Der Auditierung ging eine Prüfung der Schulungsstätte und der weiteren Voraussetzungen voraus. Dr. Michael Oelck überreichte die Auszeichnung an Rainer Kleinhans, Uwe Vögler, Roland Schmidt und Burkhard Krapohl.
Für Wartung, Reparatur, Instandsetzung und Fehlersuche an Hochvolt-Systemen als autorisierter Servicepartner müssen Mitarbeitende in den Werkstätten zusätzlich eine Aufbauschulung der Maschinenhersteller absolvieren, da die jeweiligen Herstellervorgaben für Arbeiten an Hochvolt-Komponenten bindend sind.
Fendt ist nun Teil eines bundesweiten Netzwerks von 27 auditierten Schulungsstätten in Deutschland, die die Ausbildung zur Fachkundigen Person Hochvolt anbieten.
