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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe: Rückgang im Oktober 2021 nach Vormonat

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe sank im Oktober 2021 um 6,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Trotz dieses Rückgangs verzeichnete der Oktober 2021 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 1,2 Prozent, während die ersten zehn Monate des Jahres ein Plus von 2,1 Prozent zeigten.

Entwicklung des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe

Der reale, also preisbereinigte, Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe verzeichnete im Oktober 2021 einen Rückgang. Nach kalender- und saisonbereinigten Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag dieser Wert 6,2 Prozent unter dem Niveau des Vormonats September 2021.

Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres 2020 zeigte sich jedoch ein Anstieg. Der reale und kalenderbereinigte Auftragseingang erhöhte sich im Oktober 2021 um 1,2 Prozent. Über die ersten zehn Monate des Jahres 2021 betrachtet, stiegen die realen Auftragseingänge gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent.

Nominaler Rekordwert im Oktober

Der nominale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe erreichte im Oktober 2021 einen Wert von rund 7,8 Milliarden Euro. Dieser Betrag stellt, nicht preisbereinigt, ein Plus von 8,9 Prozent gegenüber dem Oktober 2020 dar. Damit wurde der höchste jemals in einem Oktober in Deutschland gemessene Wert erzielt. Dieser Rekordwert ist maßgeblich auf die stark gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Seit April 2021 wurde in jedem Monat ein neuer Rekordwert beim Auftragseingang im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten registriert. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2021 stiegen die nominalen Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 8,1 Prozent.

23.12.2021

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