Erstmals verliehener "Grower of the Year"-Preis
Der Internationale Verband des Erwerbsgartenbaus (AIPH) verlieh in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift FloraCulture International erstmals den Preis "Grower of the Year". An dem Wettbewerb nahmen Betriebe aus sechs Ländern teil: Kolumbien, Deutschland, Spanien, die Niederlande, Großbritannien und Belgien. Die Preisverleihung fand am 15. September 2009 im Rahmen des 61. Jahreskongresses des AIPH in Saragossa, Spanien, statt.
Geschäftsführer Marc Van Hulle nahm die Auszeichnung, eine Goldene Rose, von AIPH-Vorsitzendem Doeke Faber entgegen.
Die Jury hat mit ihrer Entscheidung die Wurzeln des Zierpflanzenbaus gewürdigt. Schließlich liefert Sylva mit seinen Forst- und Heckenpflanzen das Ausgangsmaterial für eine grünere und gesündere Gesellschaft mit mehr Wald und mehr Grünanlagen in Städten und Kommunen.
Van Hulle hob hervor, dass sich auch der AIPH dieser Aufgabe über den Arbeitskreis "The Green City" widme.
Homogene Bewerbung überzeugt internationale Jury
Die internationale Jury lobte die Baumschule Sylva Van Hulle für ihre homogene und starke Bewerbung, die den belgischen Betrieb als deutlichen Sieger positionierte. Den zweiten Platz belegte der kolumbianische Schnittblumenproduzent Flores de Tenjo, der mit einer Silbernen Rose ausgezeichnet wurde. Die niederländische Baumschule Van de Berk erhielt für den dritten Platz eine Bronzene Rose.
Weitere renommierte Betriebe, die die Vielfalt und Stärke des internationalen Zierpflanzenbaus demonstrierten, waren der deutsche Topfpflanzenerzeuger Gartenbau Wittmann, der spanische Veredlungsbetrieb für Park- und Anlagenpflanzen Grup Roig sowie der britische Staudenzüchter Bransford Webbs Plant Company.
Zukünftige Präsentation der Auszeichnung
Marc Van Hulle plant, die Goldene Rose und den Ehrentitel "International Grower of the Year" bei zukünftigen Messeauftritten prominent zu präsentieren. Ein erster Auftritt erfolgte bereits Mitte September auf der Gartenbaufachmesse im spanischen Girona. Dort wurde die internationale Bedeutung des flämischen Zierpflanzenbaus durch die Präsenz der belgischen Forstbaumschulen unterstrichen.
Paul Coenen, Geschäftsführer von Flanderns Agrar-Marketing-Büro VLAM in Köln, kommentierte die Auszeichnung:
Der belgische Gartenbau hat allen Grund, auf seinen Gewinner stolz zu sein. Die Auszeichnung steht nicht nur für den Betrieb selbst, sondern auch für die Professionalität der gesamten Branche in Belgien und in Flandern.
