Details zur Preisentwicklung bei Rohbau- und Ausbauarbeiten
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Mai 2023 bis Mai 2024 um 0,6 Prozent. Betonarbeiten, die einen großen Anteil an den Rohbauarbeiten und am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden ausmachen, waren im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent günstiger. Die Preise für Mauerarbeiten nahmen hingegen um 0,8 Prozent zu.
Für Dachdeckungsarbeiten erhöhten sich die Preise um 3,2 Prozent. Erdarbeiten waren 4,2 Prozent teurer als im Mai 2023. Die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten erreichten im Mai 2024 wieder das Niveau vom Mai 2023 (0,0 Prozent), nachdem sie im August und November 2023 gesunken und im Februar 2024 wieder angestiegen waren.
Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im Mai 2024 um 4,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Hierbei stiegen die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen, wie Wärmepumpen, um 6,0 Prozent. Diese haben neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude im Bereich der Ausbauarbeiten.
Metallbauarbeiten verzeichneten einen Preisanstieg von 3,0 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen, zu denen Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen zählen, nahmen die Preise um 7,1 Prozent zu. Wärmedämm-Verbundsysteme wurden um 2,8 Prozent teurer.
Preisentwicklung bei Instandhaltung und anderen Gebäudetypen
Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden, ohne Schönheitsreparaturen, lagen im Mai 2024 um 3,7 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen Mai 2023 und Mai 2024 um 3,1 Prozent, während sie für gewerbliche Betriebsgebäude um 2,8 Prozent zunahmen. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 4,4 Prozent gegenüber Mai 2023.
