Wirtschaftliche Herausforderungen für den GaLaBau
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) äußert sich besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die grüne Branche. Insbesondere die kleinen und mittelständischen Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus spüren seit geraumer Zeit die Folgen steigender Energiepreise und Materialengpässe.
BGL-Präsident Lutze von Wurmb betont die Notwendigkeit einer Preisgleitklausel. Diese Forderung richtet sich nicht nur an öffentliche Auftraggeber, sondern insbesondere an diese, um eine schnelle Entlastung für laufende Verträge zu ermöglichen. Dies sei eine Frage der Fairness.
Der BGL bekräftigt seine Unterstützung für die Sanktionen gegen Russland sowie für Hilfsmaßnahmen zugunsten der Menschen in der Ukraine und der nach Deutschland Geflüchteten.
Preisgleitklausel als Schutz vor Preisexplosionen
Die Betriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus spielen eine systemrelevante Rolle bei der Abmilderung der Folgen des Klimawandels, indem sie Grünflächen, Parks und Gärten in den Städten anlegen und pflegen. Um die aktuelle Krisensituation zu bewältigen, benötigen sie laut von Wurmb schnelle steuerliche und wirtschaftliche Erleichterungen, die die derzeitigen Belastungen abfedern.
„Deshalb fordern wir eine Preisgleitklausel für laufende Verträge und Projekte auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Andernfalls werden die aktuellen Preisexplosionen schon kurzfristig viele Existenzen in unserer Branche gefährden.“
Ohne eine solche Klausel könnten die aktuellen Preissteigerungen kurzfristig zu einer Existenzbedrohung für zahlreiche Unternehmen der Branche führen.
