Stabile Auftragslage und Planungssicherheit im GaLaBau
Die Umfrage zeigt, dass volle Auftragsbücher zu einer hohen Planungssicherheit in den Betrieben führen. Im Bereich der Pflege reichen die Aufträge durchschnittlich für eine Vollbeschäftigung von zehn Wochen. Im Neubau sind die Betriebe im Durchschnitt für zwölf Wochen ausgelastet.
Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass die Betriebe erfolgreich im Markt agieren und bestens ausgelastet sind.
Auch die Zukunftsaussichten des eigenen Betriebs werden von den Unternehmern positiv eingeschätzt. 94,56 Prozent der Befragten sehen ihren Betrieb gut aufgestellt. Dabei bewerten 12,30 Prozent die Lage als „sehr gut“ (Vorjahr: 11 Prozent), 63,61 Prozent als „gut“ (Vorjahr: 60,29 Prozent) und 21,99 Prozent als „befriedigend“ (Vorjahr: 24,03 Prozent).
Zuwachs in der Fünf-Jahres-Perspektive
Die positive Konjunkturlage im Garten- und Landschaftsbau spiegelt sich auch in der Einschätzung der Zukunftsaussichten der Branche für die nächsten fünf Jahre wider. 3,26 Prozent der Befragten (Vorjahr: 2,76 Prozent) beurteilen die Aussichten als „sehr gut“. 52,17 Prozent (Vorjahr: 48,41 Prozent) sehen die Perspektiven als „gut“ und 39,13 Prozent (Vorjahr: 42,04 Prozent) als „befriedigend“. Insgesamt liegt die positive Einschätzung der Unternehmer für die wirtschaftliche Zukunft der Branche mit 94,56 Prozent über dem Vorjahresniveau (93,21 Prozent).
Positive Preisentwicklung im öffentlichen Sektor
Im öffentlichen Bereich zeichnet sich ebenfalls ein positiver Trend bei der Preisentwicklung ab. 14,55 Prozent der befragten GaLaBau-Unternehmen geben an, marktgerechte Preise erzielt zu haben (Vorjahr: 10,64 Prozent). 74,30 Prozent berichten, dass die Preisstruktur auf dem Niveau des Vorjahres geblieben ist (Vorjahr: 75 Prozent). Nur 11,15 Prozent der Betriebe beobachten in diesem Segment eine negative Entwicklung (Vorjahr: 14,36 Prozent).
Unsere Überzeugungsarbeit, dass qualitätsvoll gepflegte Grünanlagen für die Kommunen sowohl einen wirtschaftlichen als auch sozialen Mehrwert bieten, scheint zu wirken. Ich denke, dass unserer aktuelle Initiative „Grün in die Stadt“, mit der wir über den Nutzen von mehr Grün in der Stadt informieren, auch bei Verantwortlichen in den Kommunen angekommen ist und auch hier ein Umdenken einsetzt.
