Stabile Auftragslage sichert Planungssicherheit
Die Konjunktur im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau verzeichnet auch im Frühjahr 2018 eine positive Entwicklung. Dies geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) hervor.
Nahezu 98 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die Branchenaussichten als positiv. Die aktuelle Auftragslage wird von über 96 Prozent der GaLaBau-Unternehmen als besser oder gleichbleibend im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingeschätzt.
Die wirtschaftliche Lage der GaLaBau-Branche bewegt sich erfreulicherweise seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Die GaLaBau-Unternehmen agieren in den verschiedenen Geschäftsfeldern erfolgreich im Markt – das zeigt sich auch insbesondere an der hohen Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen.
Ein wesentlicher Faktor für die positive Stimmung ist der hohe Auftragsbestand. Im Bereich der Pflege reichen die Aufträge durchschnittlich für eine Vollbeschäftigung von 14 Wochen. Im Neubaubereich sind die Betriebe im Durchschnitt sogar für 16 Wochen ausgelastet.
Für die Betriebe bedeutet das ein hohes Maß an Planungssicherheit – das sich auch in den Einschätzungen zu den Zukunftsaussichten der Branche widerspiegelt.
Die aktuelle Lage wird von 19,21 Prozent der Befragten als „sehr gut“ und von knapp 68 Prozent als „gut“ bewertet. 11,34 Prozent der Unternehmen schätzen sie als „befriedigend“ ein.
Optimistische Zukunftsperspektiven
Die Betriebe blicken auch für die kommenden fünf Jahre optimistisch in die Zukunft. Rund 66 Prozent der Befragten schätzen die Aussichten der Branche für diesen Zeitraum als „sehr gut“ oder „gut“ ein. Weitere 30 Prozent beurteilen die Zukunftsperspektiven als „befriedigend“. Damit hat sich die Einschätzung der Unternehmer zur wirtschaftlichen Zukunft der Branche im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Prozent verbessert und liegt nun bei knapp über 96 Prozent.
Positive Preisentwicklung im GaLaBau
Die Frühjahrserhebung zeigt eine allgemeine Verbesserung der Preisentwicklung im gesamten Garten- und Landschaftsbau. Im öffentlichen Bereich konnten knapp 32 Prozent der befragten Unternehmen höhere Preise erzielen als im Vorjahreszeitraum, während über 62 Prozent ein stabiles Preisniveau angaben. Im Privatgartenbereich verzeichneten knapp 62 Prozent der Betriebe bessere Preise als im Vorjahr, und rund 37 Prozent gaben an, dass das Preisniveau stabil geblieben ist.
Diese Entwicklung freut uns natürlich sehr, zeigt es sich doch, dass unsere Anstrengungen und unsere Überzeugungsarbeit für fachgerecht gepflegte Grünanlagen Früchte tragen und bei den Betrieben sich dies auch wirtschaftlich positiv bemerkbar macht. Das bestärkt uns, die eingeschlagenen Pfade zum Wohl der Branche weiterzugehen.
