Wissenschaftliche Basis der Auswahl
Das unsere Staudenmischungen bienenfreundlich sind, wissen wir natürlich, aber wir müssen es auch wissenschaftlich untermauern können.
Dies betont Michael Simonsen, Geschäftsführer und Gründer von durchgeblueht.de. Die Mischungen wurden analysiert, um den Wert der einzelnen Pflanzen zu bestimmen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind im neuen Katalog verfügbar. Die 21 Pflanzkonzepte, die für große, mittlere und kleine Flächen sowie für den Balkon konzipiert sind, enthalten über 75 % Bienenweidepflanzen.
Auswahlkriterien für Bienenweide-Mischungen
Jede Bienenweide-Staudenmischung kann anhand spezifischer Kriterien ausgewählt werden:
- Trachtband: Dieses Element im Ereigniskalender gibt den Zeitraum an, in dem Nektar und Pollen von den Pflanzen der Mischung verfügbar sind.
- Schlüsselpflanzenfamilien: Hier wird der prozentuale Anteil der Pflanzen angegeben, die für Wildbienen und Tagfalter relevant sind.
- Einzelartenförderung: Spezifische Wildbienen- und/oder Falterarten, die durch die enthaltenen Wirts- oder Nahrungspflanzen besonders gefördert werden, sind gesondert aufgeführt.
Durch den Einsatz von Staudenmischpflanzungen wird ein Beitrag zur Artenvielfalt und zur Sicherung der Biodiversität von Pflanzen- und Tierarten geleistet. Eine größere und artenreichere Staudenmischung bietet ein umfangreicheres Angebot für Wildbienen und andere bestäubende Insekten. Auch kleinere Pflanzungen auf dem Balkon können einen wertvollen Beitrag leisten. Entscheidend ist die Auseinandersetzung mit dem Thema und das Bewusstsein für dessen Notwendigkeit.