Allgemeines

GaLaBau-Branche verzeichnet Wachstum bei Umsatz und Beschäftigten

Die GaLaBau-Branche zeigte 2025 weiterhin Wachstum bei Umsatz und Beschäftigten. Der nominale Umsatz stieg um 4,3 Prozent auf 11,11 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe und Auszubildenden erhöhte sich ebenfalls, was die Stabilität der Branche unterstreicht.

Positive Entwicklung trotz konjunktureller Einflüsse

Die Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaubranche (GaLaBau) zeigte im Jahr 2025 weiterhin Wachstum. Der nominale Umsatz stieg um 4,3 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten, Auszubildenden und Mitgliedsbetriebe. Die Branchenstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) beschreibt eine stabile Branche, auch unter Berücksichtigung konjunktureller Einflüsse.

Der nominale Branchenumsatz erreichte 11,11 Milliarden Euro, nach 10,65 Milliarden Euro im Vorjahr. Die 4.254 Mitgliedsbetriebe der elf Landesverbände trugen 63,18 Prozent zu diesem Umsatz bei (2024: 62,99 Prozent). Die Gesamtzahl der GaLaBau-Betriebe in Deutschland stieg auf 19.898 (2024: 19.636). Dies umfasst sowohl die Nichtmitglieder, deren Zahl von 15.426 auf 15.644 zunahm, als auch die Mitgliedsbetriebe, die von 4.210 auf 4.254 anwuchsen.

Während die Insolvenzen in der Gesamtbranche im Jahr 2025 von 101 auf 133 zunahmen, verzeichneten die Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Verbände einen Rückgang der Insolvenzen von 13 auf neun. Dies ist der erste Rückgang seit drei Jahren und hält die Quote auf einem niedrigen Niveau.

Personalentwicklung und Ausbildung

Im Jahr 2025 waren 131.746 Personen in deutschen GaLaBau-Betrieben beschäftigt, ein Anstieg gegenüber 131.166 im Vorjahr. Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner bleibt attraktiv: 8.089 junge Menschen absolvierten 2025 ihre Ausbildung in den umlagepflichtigen GaLaBau-Betrieben.

Umsatzverteilung nach Auftragsbereichen

Der nominale Gesamt-Branchenumsatz von 11,11 Milliarden Euro im vergangenen Jahr verteilte sich auf verschiedene Auftragsbereiche:

  • Der Privatgarten blieb mit einem Anteil von 56,87 Prozent (6,32 Milliarden Euro) der größte Auftragsbereich (2024: 57 Prozent/6,03 Milliarden Euro).
  • Öffentliche Aufträge machten 21,23 Prozent des Branchenumsatzes aus. Zusammen mit dem Wohnungsbau, der Industrie und sonstigen Bereichen trugen sie wie im Vorjahr rund 43 Prozent zum Umsatz bei, was 4,79 Milliarden Euro entspricht (2024: 43 Prozent/4,64 Milliarden Euro).

Forderungen an die Politik

BGL-Präsident Thomas Banzhaf äußerte sich zu den Branchenzahlen und formulierte Forderungen an die Bundesregierung:

Stärken Sie unsere Branche: Schaffen Sie endlich die ungerechte Maut auf leichte Lkw ab, und erleichtern Sie uns den Zugang zu Arbeits- und Fachkräften – auch aus anderen Ländern!

Er betonte die wirtschaftliche Stabilität und die Bedeutung der Branche für den Bau und die Pflege klimaangepasster Städte. Für die weitere Entfaltung dieses Potenzials seien klare politische Unterstützung, faire Wettbewerbsbedingungen, die Abschaffung branchenspezifischer Benachteiligungen wie der Maut für leichte Lkw sowie praktikable Wege zur Gewinnung in- und ausländischer Fachkräfte notwendig.

Wir sind wirtschaftlich stabil, ausbildungsstark und systemrelevant für den Bau und die Pflege klimaangepasster, lebenswerter Städte. Damit die Branche dieses Potenzial weiter entfalten kann, braucht sie klare politische Unterstützung: faire Wettbewerbsbedingungen, die Abschaffung branchenspezifischer Benachteiligungen, wie der Maut für leichte Lkw sowie praktikable Wege zur Gewinnung in- und ausländischer Fachkräfte. Wer grüne Infrastruktur will, muss die Betriebe stärken, die sie planen und bauen!

26.02.2026

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