Büroorganisation und Verwaltung

Klimaschutz in Gewerbegebieten: Interflex fördert Energieaustausch

Das Bundesumweltministerium fördert mit Interflex ein neues Projekt zur Erschließung von Klimaschutzpotenzialen in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Über drei Jahre werden 623.000 Euro bereitgestellt, um Effizienzpotenziale durch integrierte Strom- und Wärmebetrachtung in Gewerbegebieten zu identifizieren und den Energieaustausch zwischen benachbarten Betrieben zu fördern.

Interflex: Integrierte Energiekonzepte für KMU

Das Bundesumweltministerium unterstützt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ein neues Projekt namens Interflex. Ziel ist es, Klimaschutzpotenziale in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu erschließen. Über einen Zeitraum von drei Jahren wird das Vorhaben mit rund 623.000 Euro gefördert.

Interflex konzentriert sich auf die integrierte Betrachtung von Strom und Wärme, um Effizienzpotenziale zu identifizieren, die von mehreren Unternehmen gemeinsam genutzt werden können. Angesprochen werden dabei insbesondere benachbarte Betriebe in bestehenden Gewerbegebieten.

Im Kern des Projekts steht eine Gruppenanalyse des Energieverbrauchs von Unternehmen in zehn ausgewählten Gewerbegebieten. Diese Analyse soll aufzeigen, wie die Energieeffizienz gesteigert und der Energiebedarf durch Laststeuerung flexibilisiert werden kann. Ein zentrales Anliegen ist die Organisation eines Energieaustauschs zwischen den beteiligten Unternehmen. Ein praktisches Beispiel hierfür ist die Nutzung überschüssiger Abwärme eines Betriebs durch benachbarte Unternehmen.

Das Vorhaben stützt sich auf zwei Hauptsäulen. Die erste Säule umfasst ein etabliertes Analyseverfahren, das auf einem softwaregestützten Energie-Simulationsmodell basiert. Diese Analysen werden von der Hochschule Karlsruhe durchgeführt. Die zweite Säule widmet sich der Vernetzung der Betriebe, welche durch den Projektpartner IREES, das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien, sichergestellt wird.

05.01.2016

Zurück