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Strategische Neuausrichtung im Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein

Das Präsidium des FGL S.H. hat sich intensiv mit der zukünftigen Ausrichtung des Verbandes beschäftigt. Unter Moderation eines Change-Management-Experten wurden zentrale Fragen zu Vision, Mitgliederbedürfnissen und Prioritäten erörtert, um eine langfristige Strategie zu entwickeln.

Zukunftsplanung des FGL S.H. unter Expertenbegleitung

Das Präsidium des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein (FGL S.H.) hat sich während seiner diesjährigen Klausurtagung intensiv mit der zukünftigen Ausrichtung des Verbandes beschäftigt. Unter der Moderation von Norbert Kohlscheen, einem Experten für Change Management, wurden zentrale Fragen zur Vision, den Mitgliederbedürfnissen und den Prioritäten der Verbandsarbeit erörtert.

Norbert Kohlscheen betonte zu Beginn der Tagung, dass funktionierende Organisationen kontinuierlich an ihrer Entwicklung arbeiten müssen, um aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Der FGL S.H. reflektiert und bewertet seine Arbeit bereits seit zehn Jahren jährlich mit der TEMP-Methode. Geschäftsführer Achim Meierewert erklärte, dass nach dieser langen Zeit eine Weiterentwicklung mit der bisherigen Methode zunehmend schwieriger erkennbar war. Daher wurde Norbert Kohlscheen hinzugezogen, um die zahlreichen Fragestellungen zu strukturieren und das Präsidium bei der Entwicklung einer langfristigen Strategie zu unterstützen. Die Initiative hierfür kam von Präsidiumsmitglied Joachim Weitzel, der selbst Change Management studiert hat.

Die Verbandsvision im Fokus

Joachim Weitzel fasste die Ergebnisse der Klausurtagung zusammen: Aus anfänglich 17 Fragestellungen wurden drei Hauptthemenbereiche verdichtet, die künftig schwerpunktmäßig bearbeitet werden sollen. Der erste und wichtigste Themenkomplex betrifft die Vision des Fachverbands. Der Verband besitzt ein Leitbild mit acht Grundsätzen, dessen Aktualität und Identifikationspotenzial für die Mitglieder hinterfragt werden soll. Diese Überlegungen sind entscheidend für die zukünftigen Visionen des Verbandes. Norbert Kohlscheen ergänzte, dass aus diesen Visionen eine Strategie entwickelt wird, die dem Arbeitsalltag im Verband Struktur verleihen soll.

Mitgliederbedürfnisse als Priorität

Der zweite Themenbereich, dem der FGL S.H. künftig Priorität einräumen möchte, sind die Bedürfnisse und Anliegen seiner Mitglieder. Verbandspräsident Mirko Martensen hob hervor, dass es darum gehe, die Veränderungen in der Mitgliederstruktur und die daraus resultierenden Wünsche zu erfassen. Insbesondere die Integration junger Unternehmer und die Frage, wie deren Bedürfnisse ausreichend berücksichtigt werden können, stehen im Vordergrund. Martensen ist überzeugt, dass eine Attraktivitätssteigerung des Verbandes für die Mitglieder im Arbeitsalltag deren aktive Beteiligung an der Vereinsarbeit fördern würde.

Zukunftsgestaltung und nächste Schritte

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Option, den Verband an einem zentralen Standort in Schleswig-Holstein anzusiedeln, möglicherweise in einer verbandseigenen Immobilie als Wertanlage. Achim Meierewert stellte jedoch klar, dass dieser Themenkomplex nicht die höchste Priorität genießt. Das Präsidium wird zunächst auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse Visionen für den Verband skizzieren. Diese sollen Anfang Dezember in einem zweiten Coaching mit Norbert Kohlscheen weiter eingegrenzt werden. Mirko Martensen resümierte, dass dort, wo die größten Schnittmengen bestehen, konkrete Strategien für die Zukunft des Verbandes beschlossen werden. Die Klausurtagung wurde von allen Beteiligten als produktiv bewertet.

17.09.2020

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