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Regionale Angebote in der Krise: Online-Plattformen vernetzen Verbraucher und Erzeuger

In Zeiten der Krise suchen Verbraucher verstärkt nach regionalen Produkten und Dienstleistungen. Online-Plattformen bieten hier eine wichtige Orientierungshilfe, um lokale Erzeuger, Gastronomen und Gärtnereien zu finden und zu unterstützen. Diese Initiativen helfen Betrieben, ihre Angebote digital zu präsentieren und neue Kunden zu erreichen.

Digitale Unterstützung für lokale Betriebe

Die aktuelle Krise stellt sowohl Landwirte und Gärtner als auch die regionale Gastronomie vor große Herausforderungen. Viele Betriebe sehen ihre Existenz bedroht. Gleichzeitig wächst bei Verbrauchern der Wunsch, regionale Erzeuger und Gastronomen durch gezielte Einkäufe zu unterstützen. Zahlreiche Online-Plattformen bieten hier Orientierung, um Direktvermarkter oder Produzenten mit Lieferservice in der Nähe zu finden.

Das Landwirtschaftsministerium hat die Plattform Lokalhelden ins Leben gerufen, um Gastronomen zu unterstützen. Hier können Betriebe ihre Speisen zum Mitnehmen oder zur Lieferung anbieten. Eine Online-Karte ermöglicht es Nutzern, regionale Angebote zu entdecken und zu prüfen, ob ihr bevorzugtes Restaurant teilnimmt.

Für die Suche nach Direktvermarktern und Wochenmärkten mit regionalen Lebensmitteln empfiehlt sich die Plattform regionales Bayern. Diese Initiative des Landwirtschaftsministeriums listet über 2.700 Anbieter und Erzeuger mit mehr als 800 verschiedenen Produkten auf.

Auch regionale Gärtnereien, die ihre Kunden beliefern, sind online auffindbar. Unter dem Motto „Corona trotzen: „Kontaktlose“ Lieferung, Pflanzung & Pflege“ bietet der bayerische Landesverband des Bundes deutscher Baumschulen auf seiner Homepage eine Übersicht von Baumschulen mit Lieferservice an.

Um die Versorgung mit Arbeitskräften in der Landwirtschaft sicherzustellen, wurden weitere Online-Plattformen geschaffen. Diese zielen darauf ab, Landwirte, die dringend Erntehelfer benötigen, mit Arbeitssuchenden aus der Region zusammenzubringen. Die Initiative „Arbeiten für die Ernte“ von Agrarministerin Michale Kaniber wird dabei von verschiedenen Organisationen unterstützt.

04.04.2020

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