Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Bei der Reparatur von Baumaschinen spielt vor allem eines eine wichtige Rolle - Schnelligkeit. Denn lange Ausfallzeiten verursachen hohe Kosten und Verzögerungen auf der Baustelle. Ein Gesellschafter der EVB BauPunkt Einkaufs- und Handelsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Göppingen, hat daher ein innovatives System entwickelt, das eine enorme Zeitersparnis bei Werkstattarbeiten garantiert.

Durch ihre innovative Werkstattstruktur spart die Süddeutsche Baumaschinen GmbH rund 20 Prozent Arbeitszeit pro Tag. (Foto: EVB BauPunkt Einkaufs- und Handelsgemeinschaft GmbH & Co. KG)

Die Süddeutsche Baumaschinen GmbH, die an drei Niederlassungen in Neu-Ulm, Kempten und München tätig ist, nutzt das zukunftsweisende Konzept bereits seit zweieinhalb Jahren - mit großem Erfolg. "Das System funktioniert hervorragend. Im Schnitt sparen wir damit rund 20 Prozent Arbeitszeit pro Tag", betont Robert Schneider, Serviceleiter am Standort Neu-Ulm.

Der große Zeitvorteil entsteht durch eine optimale Vorbereitung. Die Werkstatt ist in sechs Arbeitsfelder eingeteilt, die durch entsprechende Markierungen am Boden voneinander abgegrenzt sind. Bevor mit der Reparatur oder Wartung begonnen wird, werden alle erforderlichen Werkzeuge und Teile bereitgestellt. Das erspart dem Monteur lange Wege und das aufwendige Zusammensuchen der benötigten Materialien. Zudem werden die Werkzeugwagen und Maschinen innerhalb der gekennzeichneten Arbeitsfelder an jeweils festen Stellen deponiert. "Das hat den entscheidenden Vorteil, dass jeder Monteur immer genau weiß, wo er etwas hinstellen muss oder, im umgekehrten Fall, etwas findet", hebt Robert Schneider den Nutzen der Werkstattstruktur hervor. Auf diese Weise funktioniert auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder Lehrlinge reibungslos.

Jedem Monteur sind außerdem vier große Kunststoffkisten zugewiesen, die sogenannten "Kitting-Boxen", die namentlich gekennzeichnet sind. Sie enthalten genau die Werkzeuge und Teile, die der Mitarbeiter für eine spezielle Instandsetzung benötigt. Die Kisten werden für jede Reparatur bereits am Abend vorher oder am frühen Morgen bestückt. "Wir erledigen keinen Auftrag blind. Zuerst erstellen wir eine genaue Diagnose", erläutert Robert Schneider. Für diese Beurteilung bringt der Kunde die zu reparierende Maschine entweder selbst in die Werkstatt des EVB BauPunkt Gesellschafters, oder das Team besucht ihn vor Ort mit einem von insgesamt vier voll ausgestatteten Servicewagen. Anschließend können die Monteure, falls erforderlich, fehlende Teile bestellen und die Kitting-Boxen ausstatten. Die Kopie des Lieferscheins wird ebenfalls in der Box des zuständigen Monteurs verstaut, sodass die Bestellung fehlerfrei und schnell zugeordnet werden kann.

"Seit wir mit dem System arbeiten, konnten wir die Abläufe im Unternehmen wesentlich straffen und die Kundenzufriedenheit erhöhen", sagt Robert Schneider. Sieben Mitarbeiter am Standort Neu-Ulm, davon zwei Lehrlinge, sorgen derzeit für einen reibungslosen Werkstattablauf. Auch in den Niederlassungen in Kempten und München arbeiten die Monteure mit dem Boxen-System. Robert Schneider: "Auf diese Weise bieten wir an allen Standorten den gleichen hohen Standard."

Steffen Eberle, Geschäftsführer der EVB BauPunkt: "Wir freuen uns immer wieder über die hohe Innovationskraft unserer Gesellschafter."

 

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EVB BauPunkt Einkaufs- und Handelsgemeinschaft GmbH & Co. KG

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