Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Die UNSINN Fahrzeugtechnik GmbH aus dem bayerischen Holzheim (Landkreis Donau-Ries) stellt die Weichen für die Zukunft und übernimmt die Gotzen GmbH mit Sitz in Mönchengladbach. Das nordrhein-westfälische Unternehmen ist ein Systemanbieter für flexible und kosteneffiziente Lösungen für Anhänger und Abrollsysteme. Mit der Übernahme strebt die Firma Unsinn eine Erweiterung ihres Produktsortiments an. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Josef Unsinn und Edmund Gotzen

(Fotos: UNSINN Fahrzeugtechnik GmbH)

„Um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein, ist die Übernahme ein bedeutender Schritt. Mit den Systemlösungen im Transportbereich schaffen wir uns ein zweites Standbein. Da Gotzen bereits seit 1999 ein Geschäftspartner ist, wissen wir, auf welch stabilem Fundament der Betrieb steht. Wir freuen uns nun, unsere Angebotspalette durch die Produkte und die fachkundige Expertise zu erweitern. Damit bauen wir unsere Marktposition als innovativer Spezialist für Sonderlösungen weiter aus", betont Firmeninhaber Josef Unsinn.

Im Zuge der Übernahme integriert die UNSINN Fahrzeugtechnik GmbH die Gotzen-Produktpalette in ihr Portfolio. Die Produktion wird nach Holzheim verlagert, der Standort in Mönchengladbach bleibt als Service- und Verkaufsstützpunkt erhalten. Dort werden alle Mitarbeiter weiter beschäftigt. Für die Kunden hat die Übernahme keine Auswirkungen: Die Qualitätsprodukte made in Germany können wie gewohnt über die bekannten Ansprechpartner bezogen werden.

Marktabdeckung durch individuelle Systemlösungen

Die UNSINN Fahrzeugtechnik GmbH hat sich eine Philosophie der Flexibilität, die durch Sonderbau und Individualisierung gekennzeichnet ist, auf ihre Fahnen geschrieben. Durch die Entwicklung und Produktion innovativer Absenk-, Kühl- oder Langmaterialanhänger sowie Ladungssicherungssysteme etablierte sich das traditionsreiche Familienunternehmen als Spezialist für maßgeschneiderte Kundenlösungen auf dem internationalen Markt. Vor 60 Jahren als Schmiedewerkstatt mit dem Bau der ersten landwirtschaftlichen Anhänger gestartet, produziert es heute mehr als 12.000 Qualitätsanhänger für Kunden aus Industrie und Handwerk im In- und Ausland. Über 240 Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich der Umsatz seit 2010 auf fast 40 Millionen Euro verdoppelt hat.

 

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