Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Rund 380 Jugendliche aus der siebten bis zehnten Jahrgangsstufe waren zu Gast auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach und informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten am Tag der grünen Berufe. Die Landschaftsgärtner aus Hessen und Thüringen präsentierten ihren Ausbildungsberuf als attraktiven Einstieg in das Berufsleben.

Der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V. wirbt auf dem Tag der der Grünen Berufe auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach um motivierten Nachwuchs. (Fotocopyright: FGL Hessen-Thüringen)

Landschaftsgärtner wissen, wo Stauden und Gehölze optimal wachsen. Sie gestalten Hausgärten, bauen Wege und Terrassen, Carports und Schwimmteiche. Sie bringen Grün aufs Dach und pflegen Parkanlagen, bauen Spielplätze, Schulhöfen sowie Sportplätze- und Golfanlagen. Landschaftsgärtner arbeiten mit unterschiedlichen Materialien. Neben Pflanzenkenntnissen, die sie im Lauf der Ausbildung erwerben, erlernen sie die Bearbeitung von Natursteinen und auch die Konstruktion von Holzelementen im Garten wie etwa Zäunen, Holzterrassen und Pergolen. Dabei haben Landschaftsgärtner ihren Arbeitsplatz immer draußen an der frischen Luft und machen unsere Welt jeden Tag ein Stückchen grüner. Über die Vorteile einer Ausbildung zum Landschaftsgärtner informierte am Tag der Grünen Berufe der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V. (FGL).

Von den guten beruflichen Aussichten im Garten- und Landschaftsbau berichtete auch Cölestin Huhn, Präsidiumsmitglied des FGL bei der Eröffnung der Veranstaltung: „In Zeiten, in denen immer mehr Gartenbesitzer sich nicht mehr selbst um ihren Garten kümmern möchten oder aufgrund ihres Alters auch nicht mehr können, werden echte Experten fürs Grün immer wichtiger. Das zeigen auch die steigenden Umsätze in unserer Branche in den letzten Jahren, die uns optimistisch in die Zukunft blicken lassen.“

Neben dem abwechslungsreichen Berufsbild überzeugt der Garten- und Landschaftsbau auch mit einer attraktiven Ausbildungsvergütung, die sich am Gehalt der Bauwirtschaft orientiert. Auch nach der Ausbildung haben Landschaftsgärtner viele Möglichkeiten, auf der beruflichen Karriereleiter weiter nach oben zu klettern. Neben einem anschließenden Studium im Bereich Landschaftsarchitektur bieten sich Weiterbildungen zum Techniker oder Meister an. Händeringend gesucht werden auf dem Arbeitsmarkt vor allem Gärtnermeister. Sie haben bereits mindestens zwei Jahre praktische Berufserfahrung im Anschluss an ihre Ausbildung gesammelt und sich danach an einer Fachschule erfolgreich weitergebildet.

Neben dem Gärtner konnten die Jugendlichen am Tag der grünen Berufe auch die Ausbildung zum Pferdewirt, Forstwirt, Landwirt, Winzer und Tierwirt in der Fachrichtung Imkerei kennenlernen.

Folgende Veranstalter präsentierten sich am Tag der Grünen Berufe auf dem gesamten Gelände der Landesgartenschau:

  • Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V.
  • Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V. (GVBWH)
  • Forstamt Bad Schwalbach
  • Hessischer Bauernverband e.V.
  • Imkerverein Bad Schwalbach
  • Hochschule Geisenheim University
  • Eiko Leitsch Baumpflege
  • Reinhard Goos (Pferdewirt)
 

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