Umsatzentwicklung und treibende Kräfte im ersten Quartal
Der Frühling hat sich gerade noch rechtzeitig zurück gemeldet, um den kalten und schneereichen Winter zu beenden.
Ulrich Wolf, Vorsitzender der EUROBAUSTOFF Geschäftsführung, kommentierte das erste Quartal 2010 und verwies auf ein zweistelliges Umsatzminus nach den ersten beiden Monaten. Seit Mitte März habe sich das Geschäft jedoch erholt. Ein Plus von rund 20 % im März deutet auf einen hohen Nachholbedarf im Bau und volle Auftragsbücher im Baugewerbe hin. Dadurch konnte EUROBAUSTOFF das Einkaufsvolumen bis Ende März um 2,26 % gegenüber dem Vorjahr steigern.
Der Einzelhandel trug mit einem Plus von 14,7 % maßgeblich zum Ergebnis bei, gefolgt vom Bereich Fliesen/Naturstein mit 9,4 %. Der Großhandel konnte die winterbedingten Umsatzrückgänge bis zum Quartalsende noch nicht vollständig kompensieren, obwohl er im März ein Plus von über 20 % verzeichnete. Innerhalb der Sortimente zeichnet sich ab, dass die Modernisierung in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen wird. Produktbereiche wie Dach+Fassade, Dämmstoffe, Holz, Putze/WDVS und Wandbaustoffe entwickelten sich im März überproportional.
Erfolgreiche Modernisierungskampagne und Unternehmensstruktur
Die zu Jahresbeginn gestartete Modernisierungskampagne wird als richtungsweisend für den Markt betrachtet.
Die im Winter begonnene Kampagne kommt rechtzeitig zum Saisonstart beim Hausbesitzer an. Wir werden im restlichen Jahr davon deutlich profitieren.
Ulrich Wolf zeigte sich zuversichtlich, zumal die Kampagne von den Gesellschaftern mehrheitlich unterstützt wird.
EUROBAUSTOFF ist eine Kooperation mittelständischer Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen. Sie entstand 2004 aus dem Zusammenschluss von Interbaustoff und Interpares-Mobau. Die Kooperation umfasst derzeit 492 Gesellschafter, die über 1.250 Standorte betreiben und rund 40.000 Mitarbeiter beschäftigen, darunter mehr als 2.000 Auszubildende. Der Außenumsatz der Kooperation belief sich Ende 2009 auf rund 9,5 Mrd. EUR.