Kakaoimporte als Basis der Schokoladenproduktion in Deutschland
Ein wesentlicher Bestandteil von Schokolade ist Kakao, der primär in Form von Kakaobohnen und Kakaobohnenbruch nach Deutschland importiert wird. Im Jahr 2021 wurden 447.200 Tonnen dieses Rohstoffs eingeführt, was einem Anstieg von 1,2 Prozent gegenüber 2020 entspricht.
Der größte Anteil der Kakaoimporte, nämlich 42,9 Prozent, stammte aus der Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste). Weitere wichtige Herkunftsländer waren Nigeria mit 10,5 Prozent und Ghana mit 8,7 Prozent der Gesamtimporte.
Preisentwicklung bei Schokolade und Rohstoffen im Vergleich
Die Inflation hat sich auch auf die Preise für Schokolade ausgewirkt. Im Oktober 2022 waren die Verbraucherpreise für eine Schokoladentafel um 12,0 Prozent höher als im Oktober 2021. Diese Preissteigerung lag jedoch deutlich unter dem Anstieg der Nahrungsmittelpreise insgesamt, der im gleichen Zeitraum 20,3 Prozent betrug.
Die Preise für die Rohstoffe zeigten im selben Zeitraum einen geringeren Anstieg. Die Einfuhrpreise für Kakaobohnen und Kakaobohnenbruch stiegen im Oktober 2022 um 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Für Kakaomasse und Kakaobutter betrug der Anstieg der Einfuhrpreise im gleichen Zeitraum 7,2 Prozent.
