Die Grüne Stadt

Förder-Check erleichtert Zugang zu Stadtgrün-Förderprogrammen

Ein neuer Förder-Check der Initiative „Grün in die Stadt“ vereinfacht kommunalen Entscheidern die Suche nach passenden Förderprogrammen für die Grünentwicklung. Das Online-Tool bietet einen Überblick über relevante Programme pro Bundesland und führt direkt zu Antragsformularen.

Neues Tool für kommunale Grünprojekte

Die Initiative „Grün in die Stadt“ hat einen neuen Förder-Check eingeführt, um kommunalen Entscheidern die Suche nach passenden Förderprogrammen für die Grünentwicklung zu erleichtern. Das Online-Tool soll die Beantragung von Fördergeldern für kommunale Grünprojekte vereinfachen.

Die Webseite bietet einen Überblick über relevante Förderprogramme pro Bundesland, erläutert die Fördervoraussetzungen und führt direkt zu den Antragsformularen. Ergänzend dazu werden erfolgreiche Förderbeispiele aus anderen Kommunen präsentiert. Bei Fragen stehen Telefon-, E-Mail- und Chat-Support zur Verfügung.

Hintergrund und Ziele des Förder-Checks

Der Anlass für die Entwicklung des Förder-Checks war für uns das neue Bund-Länder-Förderprogramm ‚Zukunft Stadtgrün‘, das im vergangenen Jahr erstmals aufgelegt worden ist. Wir hatten den Eindruck, dass kommunalen Entscheidern möglicherweise gar nicht bewusst ist, wie viele Fördermöglichkeiten es für mehr Stadtgrün in ihrer Kommune gibt. Eine vergleichbare Seite, auf der alle Förderprogramme aufgeführt sind, gibt es unseres Wissens nach in dieser Form noch nicht und wir betreten damit auch ein Stück Neuland.

Dies erläutert Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL). Das Projekt wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) unterstützt.

Kommunale Entscheider stehen bei der Verteilung finanzieller Ressourcen vor Herausforderungen, insbesondere in der Stadtentwicklung. Während der Wohnungsbau an Bedeutung gewinnt, muss gleichzeitig die Attraktivität des Standorts erhalten und gesteigert werden. Zudem spielen Anpassungen an den Klimawandel eine zunehmend wichtige Rolle in kommunalen Planungsprozessen.

Grün- und Freiflächen können einen Beitrag zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels leisten. Stadtgrün verbessert die Luftqualität, mildert Hitzewellen und Lärm und trägt zur Lebensqualität bei. Auf diese Aspekte machte die Initiative „Grün in die Stadt“ in den letzten zwei Jahren mit einem „Pop-up-Park“ in über 20 Städten aufmerksam. Dieser temporäre Park verwandelte zentrale Plätze für jeweils einen Tag in grüne Stadtoasen.

Tausende Bürger und Politiker besuchten die Informationstour. Das Interesse der Kommunalpolitik am Thema Stadtgrün wird durch den Förder-Check nun praktisch unterstützt. Die Einführung des Förder-Checks wird durch Anzeigen in kommunalen Publikationen und ein Mailing an Bürgermeister begleitet. Zusammen mit dem DStGB sind Informationsveranstaltungen in mehreren Bundesländern geplant.

Der Förder-Check soll voraussichtlich bis Mitte März online gehen und fortlaufend erweitert sowie aktualisiert werden.

15.03.2018

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