Erfolgreiches Forum: Aktuelle Themen und Stadtgrün-Initiative im Fokus
Das GaLaBau-Forum Südhessen verzeichnete in der Hochschule Geisenheim eine hohe Teilnehmerzahl. Fast 200 Besucher informierten sich über die Themen Bauvertragsrecht und Begrünung im öffentlichen Raum.
Gerade die aktuellen Themen der GaLaBau-Branche treffen den Nerv der Zeit.
Dies erklärte Thomas Büchner, Regionalpräsident Südhessen des FGL Hessen-Thüringen e. V., und führte den Besucherandrang auf die Relevanz der Inhalte zurück. Er verwies zudem auf die Initiative „Grün in die Stadt“, die das Stadtgrün bewirbt. Kommunen können sich auf der Online-Plattform www.gruen-in-die-stadt.de über Fördermöglichkeiten für grüne Infrastruktur auf Bundes- und Landesebene informieren. Besonders im urbanen Bereich besteht eine Nachfrage nach attraktiven und pflegeleichten Pflanzungen.
Innovative Pflanzkonzepte und Baumpflege für urbane Räume
Prof. Dr.-Ing. Alexander von Birgelen, Professor für Pflanzenverwendung an der Hochschule Geisenheim, stellte in seinem Vortrag Coppicing-Pflanzungen an der Hochschule vor. Dr.-Ing. Philipp Schönfeld, Leiter des Arbeitsbereichs „Urbanes Grün“ am Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, betonte die Bedeutung der Standortvorbereitung, fachgerechten Pflege und Baumqualität bei Straßenbaumpflanzungen.
Als Raumbildner sind kleine Bäume in Gärten und Anlagen unverzichtbar, denn sie prägen das Wechselspiel zwischen Stauden, Sträuchern, Rasen und Bäumen.
Dies hob Dr.-Ing. Philipp Schönfeld hervor.
Wichtige Änderungen im Bauvertragsrecht und Ausblick auf weitere Foren
Rainer Schilling, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, erläuterte die Änderungen im Bauvertragsrecht, die zum 1. Januar 2018 in Kraft traten. Während Verbraucher durch die Gesetzesänderung besser geschützt werden, können Fehler für Auftraggeber und Bauunternehmen finanzielle Einbußen zur Folge haben.
Die Themen Bauvertragsrecht und Pflanzungen im urbanen Grün werden auch bei den GaLaBau-Foren in Grünberg am 1. November, in Kassel am 8. November und in Erfurt am 15. November behandelt.
