Ausbau der Umweltbildung für Vorschulkinder
Das Projekt „Waldkindergarten“ des Instituts für Forst- und Umweltpolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erhält eine Förderung von rund 125.000 Euro durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Ziel des Projekts ist es, Vorschulkindern den Wald als Lebensgrundlage für Mensch und Tier näherzubringen und ihnen ein Verantwortungsbewusstsein für die Natur zu vermitteln.
Für die Umsetzung des Projekts wurden 20 sogenannte Erzieher-Förster-Teams in waldbezogener Bildung geschult. Diese Teams bestehen aus Erzieherinnen und Erziehern sowie Försterinnen und Förstern, die in 20 wald- und naturnahen Kindergärten zusammenarbeiten. Die Teilnehmenden wurden in Form von Erzieher-Förster-Tandems weiterqualifiziert und entwickelten mit Unterstützung von Experten spezielle Bildungsangebote. Diese Angebote sollen den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtern.
Die inhaltliche und qualitative Ausrichtung der Angebote orientiert sich an den Standards der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Themenschwerpunkte sind dabei Ökosystemdienstleistungen, Klimawandel, Lebensraumbewahrung, biologische Vielfalt und nachhaltiger Konsum.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Natur- und Waldkindergärten (BvNW) durchgeführt. Darüber hinaus engagieren sich zwölf Landesforsten, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der Verband Österreichischer Förster (VÖF). Auch internationale Partner aus Japan und Südkorea sind beteiligt.