Ein Vierteljahrhundert im Dienste der grünen Branche
Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Hortus „Der Gärtner war’s!“ aus Grenzach-Wyhlen feiert sein 25-jähriges Bestehen. Seit 1995 ist das Unternehmen Mitglied im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. (VGL BW) und gestaltet Gärten mit Fokus auf Nachhaltigkeit und ökologischen Wert.
Die Betriebsinhaber Dagmar und Martin Bahner wurden für ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet. Bereits 2010 zählte das Unternehmen zu den Top-20-Betrieben Baden-Württembergs. Im Jahr 2012 gewann Hortus „Der Gärtner war’s!“ den Wettbewerb „Dienstleister des Jahres“ für seine Kundenfreundlichkeit.
In den Jahren 2019 und 2020 erhielt der Betrieb den LEA Mittelstandspreis für soziale Verantwortung. Ein Projekt umfasste die Umgestaltung von Schotterflächen in Staudenanpflanzungen durch einen deutsch-syrischen Auszubildenden und die Mitarbeiter. Dies unterstreicht die Bedeutung der Fachkräfteausbildung im Unternehmen.
Seit 1997 ist Hortus „Der Gärtner war’s!“ ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. Aktuell wird ein Auszubildender betreut. Das Unternehmen engagiert sich auch in der Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder Fluchterfahrung. So wurde 2007 ein gehörloser Jugendlicher in Kooperation mit der Gehörlosenschule Winnenden ausgebildet. Seit April 2018 beschäftigt der Betrieb einen syrischen Flüchtling, der eine Ausbildung anstrebt und als Mentor für einen weiteren Mitarbeiter mit Fluchterfahrung fungieren wird, der ebenfalls eine Ausbildung beginnt.
„Wir sind auf Fachkräfte angewiesen und dazu muss man auch neue Wege gehen“, so Martin Bahner.
Neben der Personalentwicklung legt Hortus „Der Gärtner war’s!“ Wert auf Umweltschutz. Ein Großteil der Kleinmaschinen ist akkubetrieben. Die Akkus werden über die hauseigene Photovoltaikanlage geladen. Zu den jüngsten Anschaffungen zählen zwei E-Autos. Der Fokus des Unternehmens liegt neben der Planung von Gärten, Steingärten, Mauern und Sichtschutz auch auf Teichen und Wasserspielen.
„Wasser lädt immer zum Verweilen ein“, so Dagmar Bahner.
Die Leidenschaft für den Garten- und Landschaftsbau hat sich auch auf die Familie übertragen: Sohn Josua arbeitet als Landschaftsgärtner im Betrieb, und Tochter Annika studiert Landschaftsarchitektur. Die für dieses Jahr geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten wurden aufgrund der aktuellen Situation auf das kommende Jahr verschoben.
