Auszeichnung für innovative Staudenplanung
Der neue Beetplaner 2, ein digitales Planungstool zur Gestaltung von Staudenbeeten, wurde auf der GaLaBau mit der Innovations-Medaille ausgezeichnet. Das Tool steht Kunden der Stauden Ring-Partnerbetriebe kostenfrei zur Verfügung. Insgesamt hatten 160 Unternehmen ihre Innovationen zur Bewertung eingereicht, von denen 15 eine Medaille erhielten.
Man merkt, dass die Pflanze für den GaLaBau immer wichtiger wird.
Der Beetplaner stieß auf der Messe auf großes Interesse und zog Neukunden an, die sich für die digitale Pflanzplanung interessierten.
Für viele ist das ein Türöffner, sich an Stauden heranzutrauen.
Sebastian Ibbeken, ein Kunde eines Stauden Ring-Partnerbetriebs aus Bern in Niedersachsen, nutzt den Beetplaner in seinem Betrieb.
Der Beetplaner hat mir die Möglichkeit gegeben, als ehemaliger „Betongärtner“ jetzt die Arbeit zu tun, die ich viel lieber mache. Damit werden die Fehler, die man bei der Staudenplanung machen kann, nahezu auf Null reduziert.
Das Tool zeigt eine Auswahl an Gräsern und Blütenstauden für spezifische Standorte an, inklusive Blühkalender und Auslegeplan. Pflanzen können direkt in einen hochgeladenen Grundstücksplan eingefügt werden. Der Beetplaner ist mit dem Webshop des ausgewählten Stauden Ring-Partners verknüpft, der die Pflanzen liefert.
Vorteile für die betriebliche Praxis
Auch für Anna Nettmann, die im Betrieb von Sebastian Ibbeken für die Vegetationstechnik zuständig ist, bietet der Beetplaner Vorteile.
Ich gebe den Kollegen den Plan mit und muss nicht immer überall dabei sein, da jeder genau weiß, wo welche Staude eingesetzt werden muss.
Der Stauden Ring präsentierte auf der GaLaBau auch die Green Learning App, die erstmals im Januar auf der IPM vorgestellt wurde. Seit ihrer Einführung konnte die App 2.800 Nutzer gewinnen. Auf der GaLaBau zeigten auch Straßen- und Tiefbauer Interesse an der Lern-App.
Die Green Learning App wird weiterhin wachsen, auch im Bereich der Bautechnik.
Auf der Messe wurden weitere Partner und Sponsoren für die App gewonnen. Digitale Medien sollen zukünftig Fachinformationen und Lehrbücher ergänzen.
