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Grüne Oase auf der NordBau: Landschaftsgärtner setzen Zeichen für urbanes Grün

Die Fachverbände Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein und Hamburg präsentierten sich auf der NordBau. Ihr Gemeinschaftsstand hob die Bedeutung von Grünflächen, Klimaschutz und Artenvielfalt in städtischen Gebieten hervor und forderte mehr bepflanzte Freiflächen.

Landschaftsgärtner als Vorreiter für nachhaltige Stadtentwicklung

Die Fachverbände Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein (FGL S.-H.) und Hamburg (FGL HH) präsentierten sich auf der NordBau mit einem Gemeinschaftsstand. Dieser Auftritt zielte darauf ab, die Bedeutung von Grünflächen, Klimaschutz und Artenvielfalt in städtischen Gebieten hervorzuheben.

Der Stand in Halle 8 der Messe Neumünster war durch fünf Birken, eine Eiche und einen Apfelbaum, jeweils vier bis sechs Meter hoch, geprägt. Diese Gehölze, bereitgestellt von der Baumschule Lorenz von Ehren, bildeten den Rahmen für den 100 Quadratmeter großen Messestand. Die Gestaltung des Standes fokussierte auf die Themen Grün, Artenvielfalt und Klimaschutz in dicht besiedelten Räumen.

Genau wie Parks und Grünanlagen in Städten waren wir mit unserem Stand die grüne Oase in einer ansonsten mehr oder weniger tristen Umgebung. Und man hat sofort gemerkt, wie anziehend das Grün im wahrsten Sinne des Wortes auch hier gewirkt hat.

Dies berichtete Tilman Kaden, Präsidiumsmitglied des FGL S.-H. und Geschäftsführer von Strube & Kaden. Die schattenspendenden Baumkronen boten einen Rückzugsort in der Messehalle.

Genau dies leisten Bäume in Städten ja auch. Wir hatten hier also einen positiven Vorführeffekt, an dem wir die Bedeutung von Grün als Heilmittel gegen den Klimawandel und für das Wohlbefinden von Mensch und Tier unmittelbar darstellen konnten.

So Kaden weiter. Die Landschaftsgärtner des Nordens nutzten ihren Messeauftritt, um mit Vertretern aus Politik und Stadtverwaltung über einen Richtungswechsel in der Stadtentwicklung zu sprechen.

Forderung nach mehr bepflanzten Freiflächen

Die Verbände forderten mehr bepflanzte Freiflächen für Mensch, Tier und Umwelt. Achim Meierewert, Geschäftsführer des FGL S.-H., betonte die Notwendigkeit, das öffentliche Grün stärker in den Fokus von Politik und Gesellschaft zu rücken.

Urbanes Grün senkt die CO2- und Feinstaubbelastung, verringert lokale Hitze, schwächt die Auswirkungen von Starkregen und Temperaturextremen und fördert die Artenvielfalt in der Stadt. Es verbessert das Mikroklima und trägt so zum Erreichen der Klimaschutzziele bei.

Diese Argumente fanden Gehör bei Politikern und kommunalen Repräsentanten, darunter Kristina Herbst, Staatssekretärin für ländliche Räume und Kommunen im schleswig-holsteinischen Innenministerium, und Kirsten Eickhoff-Weber, Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landtages. Die Corona-Krise habe die Bedeutung grüner Freiräume als Erholungsorte und für die Gesundheitsvorsorge unterstrichen. Parks, Straßenbegleitgrün, bepflanzte Kreisverkehre, Fassadengrün und Hausgärten dienen zudem als Refugien für Wildtiere und Insekten.

Der Hausgarten als Ort der Ruhe und Begegnung

Im Gespräch mit privaten Besuchern der NordBau spielte der Hausgarten eine zentrale Rolle. Dr. Michael Marrett-Foßen, Geschäftsführer des FGL HH, hob hervor, dass die Messe eine wichtige Zielgruppe erreicht.

Viele von ihnen sind bereits Hausbesitzer oder möchten es werden. Sie kommen zur Baumesse, um sich inspirieren zu lassen. Wir treffen hier genau auf die Zielgruppe, die wir erreichen möchten.

Die Beratungsgespräche umfassten Themen wie naturnahe und insekten-, wildtier- sowie vogelfreundliche Gartengestaltung. Auch der Vorgarten als Treffpunkt und neue Schwerpunkte, wie die Einrichtung eines Homeoffice im Grünen, wurden diskutiert.

Achim Meierewert bewertete den Auftritt auf der NordBau als Erfolg. Er hob die Gemeinschaftsleistung hervor, an der mehrere Mitgliedsbetriebe und Förderer beteiligt waren, darunter Strube & Kaden für Planung und Aufbau des Standes sowie die Firmen Rumpf und Weitzel und die Baumschule Lorenz von Ehren.

12.09.2021

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Verband GaLaBau Nord e.V.

Friedrich-Sylvester-Weg 3
22525Hamburg
Deutschland

Tel.:+49 40 340983
Fax:+49 40 340984

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