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Lärmbelästigung im Wohnumfeld: Eine Analyse der Situation in Deutschland und Europa

Die Belästigung durch Lärm im Wohnumfeld ist ein relevantes Thema, dessen Bedeutung sich insbesondere in Zeiten erhöhter Aufenthaltsdauer zu Hause verstärkt. Im Jahr 2019 gaben rund 26 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an, sich durch Lärm in ihrer unmittelbaren Umgebung gestört zu fühlen.

Lärmbelästigung: Deutschland und der europäische Kontext

Die Belästigung durch Lärm im Wohnumfeld ist ein relevantes Thema, dessen Bedeutung sich insbesondere in Zeiten erhöhter Aufenthaltsdauer zu Hause, wie während der Corona-Pandemie, verstärkt. Im Jahr 2019 gaben rund 26 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an, sich durch Lärm in ihrer unmittelbaren Umgebung gestört zu fühlen. Dies umfasst Geräuschquellen wie Verkehr, Nachbarschaft, Gewerbebetriebe oder Industrie.

Im Vergleich zum Vorjahr 2018 stellte dies einen Rückgang um zwei Prozentpunkte dar. Diese Daten wurden vom Statistischen Bundesamt (Destatis) im Kontext des Internationalen Tags gegen Lärm (Noise Awareness Day) am 28. April 2021 veröffentlicht.

Deutschland im europäischen Vergleich

Innerhalb der Europäischen Union zeigte sich Malta mit 28 Prozent als das Land mit dem höchsten Anteil an Personen, die sich durch Lärm belästigt fühlten. Am unteren Ende der Skala lagen Estland, Irland und Kroatien, wo jeweils 8 Prozent der Bevölkerung von Lärmstörungen betroffen waren. Der Durchschnittswert für die gesamte Europäische Union belief sich auf 17 Prozent.

Regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands

Die Wahrnehmung von Lärmbelästigung in Deutschland variiert stark je nach Wohnlage. In größeren Städten fühlten sich 34 Prozent der Einwohner von Lärm gestört. In kleineren Städten und Vororten lag dieser Anteil bei 23 Prozent. Selbst in ländlichen Gebieten empfanden noch 19 Prozent der Bevölkerung eine Störung durch Lärm.

Die zugrunde liegenden Daten stammen aus der Statistik EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions). Diese Erhebung liefert jährlich Informationen zu Einkommen, Armutsgefährdung und den allgemeinen Lebensbedingungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

27.04.2021

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