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Betriebsbedingte Kündigungen: Kleine Unternehmen stärker betroffen

Eine aktuelle Umfrage im Haufe Konjunktur-Cockpit zeigt, dass kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern betriebsbedingte Kündigungen deutlich häufiger als Handlungsoption in der Wirtschaftskrise in Betracht ziehen als größere Betriebe. Übereinstimmungen gibt es bei der Forderung nach Senkung der Krankenversicherungsbeiträge und staatlicher Unterstützung bei Kurzarbeit.

Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Personalplanung

Die aktuelle Wirtschaftskrise stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Eine Umfrage im Haufe Konjunktur-Cockpit beleuchtet, wie Betriebe auf diese Situation reagieren und zeigt dabei deutliche Unterschiede zwischen Unternehmensgrößen auf.

Bei der Betrachtung möglicher Handlungsalternativen in der Krise fällt auf, dass betriebsbedingte Kündigungen für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern die letzte Option unter sieben vorgegebenen Alternativen darstellen. Im Gegensatz dazu erwägt mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern diesen Schritt.

Hinsichtlich sinnvoller Impulse zur Krisenbewältigung zeigen sich Übereinstimmungen: Sowohl große als auch kleine Unternehmen legen großen Wert auf die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge und staatliche Unterstützung bei der Kurzarbeit.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Bedeutung der Mitarbeiterqualifizierung: Für kleinere Unternehmen ist die Weiterbildung der Mitarbeiter ein wesentlich wichtigerer Faktor als für größere Betriebe.

Das Haufe Konjunktur-Cockpit bietet Unternehmern Einblicke in die Strategien anderer Unternehmen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise. Es liefert aktuelle Umfrageergebnisse, bewertet damit verbundene Chancen und Risiken und spricht konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis aus. Die Umfragen des Cockpits decken verschiedene Aspekte ab und werden fortlaufend aktualisiert.

23.06.2009

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