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Gärten klimafit gestalten: Strategien für heiße Tage

Angesichts anhaltender Hitzeperioden rücken Strategien für den Umgang mit Trockenheit im Garten in den Fokus. Experten von „Natur im Garten“ geben praxisnahe Empfehlungen zur Anpassung von Gärten an den Klimawandel, um Wasser zu sparen und die Pflanzen zu schützen.

Praktische Tipps für hitzeresistente Gärten

Angesichts anhaltender Hitzeperioden und Temperaturen über 35 Grad rücken Strategien für den Umgang mit Trockenheit im Garten in den Fokus. Die Experten von „Natur im Garten“, die sich seit über 20 Jahren mit ökologischem Gärtnern befassen, haben praxisnahe Empfehlungen zur Anpassung von Gärten an den Klimawandel zusammengestellt.

Trockene Brunnen im Sommer und Einschränkungen beim Wasserverbrauch sind inzwischen auch in Österreich Realität geworden. Mit einfachen Hilfsmitteln kann der Wasserverbrauch auf ein notwendiges Minimum beschränkt werden.

Diese Maßnahmen sind entscheidend, um Gärten in Hitzeperioden zu erhalten und den Wasserverbrauch zu minimieren.

Wassersparende Maßnahmen und weitere Tipps

Neben einem bewussten Gießverhalten gibt es weitere Ansätze, um Gärten widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit zu machen:

  • Standortgerechte und heimische Pflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterbedingungen wie Kälte, Hitze, Trockenheit und Starkregen.
  • Die Nutzung von Regenwasser ist vorteilhaft, da es kalkärmer als Leitungswasser ist. Klassische Regentonnen sind in verschiedenen Größen erhältlich.
  • Eine erhöhte Pflanzendichte trägt zur Verdunstungskühle und Schattenbildung bei. Bäume, begrünte Dächer und Fassadenbegrünungen können die Umgebungsluft kühlen.
  • Der Bodenaufbau als Wasserspeicher durch vermehrten Humusanteil verbessert die Wasserspeicherfähigkeit.
  • Mulchen schützt den Boden vor Austrocknung und Erosion bei Starkregen.
  • Insektentränken bieten Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Nützlingen in heißen Perioden eine wichtige Wasserquelle.

Eine Umfrage von „Natur im Garten“ zeigt, dass bereits jeder zweite Befragte den Klimawandel im eigenen Garten berücksichtigt. Dabei werden wassersparende Maßnahmen, geringe Bodenversiegelung und Regenwassernutzung besonders beachtet.

Anpassung an den Klimawandel

Gärten und Grünflächen müssen sich an die Folgen des Klimawandels anpassen, die sich in Dürreperioden und intensiven Niederschlägen äußern. Eine standortangepasste Gestaltung mit heimischen Gehölzen und Pflanzen sowie eine ökologische Pflege tragen dazu bei, Gärten klimafit zu machen. Gesunde Böden können mehr Wasser aufnehmen, und eine erhöhte Vegetation verbessert die Speicherfähigkeit der Böden. Dies ist sowohl in Dürreperioden als auch bei Starkregenereignissen von Bedeutung.

Zukünftig sind Böden und Vegetation voraussichtlich erhöhtem Stress ausgesetzt. Hohe Temperaturen können bei vielen Pflanzen Hitzestress verursachen, was sich auf Wachstum und Schädlingsbefall auswirken kann.

20.07.2022

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