Gesundheitsrisiken und frühzeitige Erkennung von Pollenallergien
Die Auswirkungen einer Pollenallergie sollten nicht unterschätzt werden, insbesondere für Personen, die berufsbedingt viel Zeit im Freien verbringen. Eine unbehandelte Allergie kann langfristig zu Asthma führen. Daher ist es wichtig, bei Symptomen wie juckenden Augen frühzeitig eine fachkundige Untersuchung in Anspruch zu nehmen.
Ein Allergietest kann auch bei Kinderärzten durchgeführt werden. Besteht ein konkreter Verdacht auf eine allergische Erkrankung, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Untersuchung.
Aktuelle Zahlen und saisonale Besonderheiten
Aktuelle Daten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zeigen, dass in Bayern etwa 2,2 Millionen Menschen von Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen betroffen sind. Darunter befinden sich rund 330.000 Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Etwa 85.000 Kinder und Jugendliche leiden an Asthma bronchiale.
Aufgrund des milden Winters sind in diesem Jahr bereits frühzeitig die ersten Hasel- und Erlenpollen unterwegs. Obwohl die Spitzenbelastung noch bevorsteht, können bei besonders empfindlichen Personen schon jetzt Symptome auftreten.
Empfehlungen zur Prävention und Linderung
Zur Vermeidung von Beschwerden empfiehlt es sich für Allergiker, bei starkem Pollenflug Aktivitäten im Freien einzuschränken. Zudem kann eine gezielte Medikation, in Absprache mit dem behandelnden Arzt, die allergischen Reaktionen mindern.