Städte zeigen Interesse an der Ausrichtung der Landesgartenschau
Vier Städte haben ihr Interesse an der Ausrichtung der nächsten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz bekundet. Bad Kreuznach, Bitburg, Neuwied und Worms haben sich am 15. Februar 2013 an die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz gewandt, um in die Fußstapfen der Stadt Landau zu treten.
Potenzial und Herausforderungen
Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer hob die Bedeutung einer Landesgartenschau hervor:
Eine Landesgartenschau ist eine ungemeine Bereicherung - sie ist ein Motor für städtebauliche Maßnahmen und verändert das Erscheinungsbild im Rekordtempo.
Er begrüßte Vertreter aus Bad Kreuznach und Neuwied, die ebenfalls von der Innovationskraft eines solchen Großprojekts profitieren möchten. Die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz ist für die Empfehlung des nächsten Ausrichtungsortes an den Ministerrat der rheinland-pfälzischen Landesregierung zuständig und steht den interessierten Städten beratend zur Seite. Die Stadtoberhäupter von Neuwied und Bad Kreuznach präsentierten bereits ihre Konzepte und Ideen den Geschäftsführern der Projektgesellschaft, Wilhelm Spatz und Welmar Rietmann.
Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau Landau, erläuterte das Potenzial von Gartenschauen am Beispiel Landaus. Er wies auch auf die damit verbundenen Herausforderungen hin:
Selbstverständlich kostet eine Gartenschau Geld und Engagement, der Mehrwert überwiegt jedoch ganz eindeutig.
Schmauder betonte die Nachhaltigkeit des Projekts und bezeichnete es als Investition in die Zukunft. Oberbürgermeister Schlimmer bestätigte diese Einschätzung und hob die breite Zustimmung in der Landauer Bevölkerung für das Großprojekt hervor.