Arno Panitz mit Goldener Ehrennadel des BdS ausgezeichnet
Mit nur einer Amtsperiode hat Arno Panitz den Bund deutscher Staudengärtner (BdS) nachhaltig geprägt. Für sein Engagement wurde er am 7. Februar im Rahmen der Mitgliederversammlung in Grünberg mit der Goldenen Ehrennadel des BdS geehrt. Die Auszeichnung überreichte sein Nachfolger im Amt, Michael Moll.
Panitz hatte 2014 den Vorsitz übernommen und von Beginn an angekündigt, das Amt auf eine Periode zu begrenzen. Trotz der besonderen Belastung – sein Betrieb liegt dezentral und ließ ihm als Betriebsleiter nur wenig Freiraum – setzte er zentrale Themen konsequent um.
Strukturreform und Nomenklatur geklärt
Ein Meilenstein seiner Amtszeit war die Umstrukturierung des Verbandes. Das Vorhaben war zuvor acht Jahre lang im Vorstand diskutiert worden. Panitz gelang es, die Mitglieder von den notwendigen Veränderungen zu überzeugen und die Reform auf den Weg zu bringen.
Darüber hinaus wurde unter seiner Führung das Thema „Nomenklatur“ gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern weitgehend geklärt. Damit schuf der Verband wichtige Grundlagen für eine einheitliche und verlässliche Pflanzenbenennung.
„Es ist kein Zufall, dass in deiner Amtszeit vieles umgesetzt und vollendet wurde. Du hörst zu, wägst ab und handelst.“
Michael Moll betonte in seiner Laudatio, Panitz hinterlasse einen gut aufgestellten Verband, der sich den aktuellen Herausforderungen stellt.
Engagement in Arbeitskreisen und Praxisnähe
Bereits von 2000 bis 2006 war der ausgebildete Landschaftsgärtnermeister Vorsitzender der Regionalgruppe Süd im BdS-Vorstand. An diese Erfahrungen konnte er als Bundesvorsitzender direkt anknüpfen. Den Aufbau und die Weiterentwicklung der Arbeitskreise begleitete er intensiv, unter anderem in den Bereichen Markt, Daten sowie Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
Im eigenen Betrieb nutzt Panitz neue Medien, um Verwender von Stauden mit Pflanzbeispielen und praxisnahen Informationen zu unterstützen. Gleichzeitig motivierte er seine Kolleginnen und Kollegen, konsequent die Perspektive der Abnehmer einzunehmen und sich stärker an deren Anforderungen auszurichten.
Für Betriebe im Gartenbau und im Garten- & Landschaftsbau unterstreicht die Ehrung die Bedeutung engagierter Verbandsarbeit – insbesondere bei Themen wie Strukturentwicklung, Marktpositionierung und fachlicher Standardisierung.
