Bedeutung für Umwelt und Region – Ein Blick auf die Ziele
Bayern blüht – nicht nur in Wassertrüdingen, aber in diesem Sommer dort ganz besonders. Die Landesgartenschau bringt den Artenschutz in die Stadt. Sie stärkt die Umweltqualität, das Stadtklima und die ökologische Entwicklung der gesamten Region. Mittelfranken verkörpert Heimat und Natur in vorbildlicher Weise.
Dies betonte Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Umweltminister Thorsten Glauber hob hervor, dass Mittelfranken durch die Gartenschau eine neue Attraktion erhalte. Er beschrieb Gartenschauen als Naturerlebnisse, die Menschen anziehen. Gleichzeitig profitierten Natur und Artenvielfalt von den neuen Grünflächen in der Stadt.
Wassertrüdingen zeigt vorbildlich, wie ein Mix aus sanftem Tourismus und biologischer Vielfalt aussehen kann.
Das Areal der Gartenschau umfasst drei Bereiche: die neu geschaffenen Grünanlagen Landschaftspark Klingenweiher und Wörnitzpark sowie den Weg durch Wassertrüdingen.
Fortschritte im Hochwasserschutz durch die Gartenschau
Die Gartenschau in Wassertrüdingen setzt auch ein Signal für eine gesunde Stadt- und Umweltpolitik. Im Bereich Hochwasserschutz wurden Fortschritte erzielt. Deiche, Mauern und mobile Elemente schützen die Bevölkerung nun vor einem 100-jährlichen Hochwasser. Über 160 Gebäude und öffentliche Einrichtungen sind dadurch geschützt.
Es ist hier vorbildlich gelungen, die Renaturierung der Wörnitz im Stadtbereich in die Planungen zum Hochwasserschutz zu integrieren. Insgesamt haben wir hierfür über 10 Millionen Euro investiert.
Das Umweltministerium beteiligt sich zusammen mit der EU mit knapp 2,56 Millionen Euro an den Investitionen für die Regionalgartenschau in Wassertrüdingen.
